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Am 22. und 23. Sonntage nach Trinitatis. angefangen bat das gute Werk, der wird es auch vollführen, bis an den Tag Jefu Chrifti. Wie es denn mir billig ist, daß ich dermaßen von euch Allen halte; darum, daß ich euch in meinen Herzen habe, in diesem meinem Gefängniß, darinnen ich das Evangelium verantworte und bekräftige, als die ihr Alle mit mir der Gnade theilhaftig seid. Denn Gott ist mein 3euge, wie mich nach euch Allen verlanget von Herzensgrund in Jesu Christo. Und daselbst um bete ich, daß eure Liebe je mehr und mehr reich werde in allerlei Erkenntniß und Erfahrung; daß ihr prüfen möget, was das Beste sci, auf daß ihr seid lauter und unanstößig, bis auf den Tag Chrifti, erfüllet mit Früchten der Gerechtigkeit, die durch Jesum Christum geschehen in euch, zur Ehre und Lobe Gottes. Evang. am 23. Sonnt. n. Trinit.,
Matth. 22, v. 15:22.
a giengen die Pharisder hin, und
Evang. am 22. Sonnt. n. Trinit.,
Matth. 18, v. 23- 35. arum ist das Himmelreich gleich einem Könige, der mit seinen Knechten rechnen wollte. Und als er anfieng zu rechnen, kam ihm einer vor, der war ihm zehn tausend Pfund schuldig Da er es nun nicht batte zu bezahlen, hieß der Herr verkaufen ihn und sein Beib und seine Kinder, und alles, was er hatte, und bezahlen. Da fiel der Knecht nieder, und betete ihn an, und ſprach: Herr, habe Geduld mit mir, ich will dir alles bezahlen. Da jamerte den Herrn desselbigen Knechts, und ließ ihn los und die Schuld erließ er ihm auch. Da gieng derfelbe Knecht hinaus, und fand einen seiner Mitknechte, der war ihm hundert Groschen schuldig, und er griff ihn an, und würgete ihn, und ſprach: Bezahle mir, was du mir schuldig bist. Da fiel sein Mitknecht nieder, und bat ihn und sprach: Habe Geduld mit mir, ich will dir alles bezahlen. Er wollte aber nicht, sondern gieng hin, und warf ihn ins Gefängniß, bis daß er bezahlte, was er schuldig war. Da aber feine Mitknechte folches saben, wurden fie sehr betrübt, und kamen, und brachten vor ihren Herrn alles, was sich bege: ben hatte. Da forderte ihn sein Herr vor sich und sprach zu ihm: Du Schalkeknecht, alle diese Schuld habe ich dir erlaffen, dieweil du mich batest; solltest du denn dich nicht auch erbarmen über deinen Mitknecht, wie ich mich über dich erbarmet habe? Und sein Herr ward zornig, und überantworte ihn den Peinigern, bis daß er bezahlte alles, was er ihm schuldig war. Also wird euch mein himmlischer Vater auch thun, so ihr nicht vergebet von eurem Herzen, ein jeglicher seinem Bruder seine Fehle. Epistel, Phil. 1, v. 3-11.
gen in ſeiner Rede. Und fandten zu ihm ihre Jünger, samt Herodis Dienern, und sprachen: Meister, wir wissen, daß du wahrhaftig bist, und lehrest den Weg Gottes recht, und du fragest nach Niemand, denn du achteft nicht das Unsehen der Menschen. Darum sage uns, was dünket dich? Ist es recht, daß man dem Raiser 3ins gebe oder nicht? Da nun Jesus merkte ihre Schaltheit, sprach er: Ihr Heuchler, was versuchet ihr mich? Weifet mir die Zinsmünze. Und fie reichten ihm einen Groschen dar. Und er sprach zu ihnen: Wes ist das Bild und die Ueberschrift? Sie sprachen zu ihm: Des Kaisers. Da sprach er zu ihnen: So gebet dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ift. Da sie das höreten, verwunderten sie sich und ließen ihn, und giengen davon.
Ich
oft ich euer gedenke( welches ich allezeit thue in allem meinem Gebet für euch Ulle, und thue das Gebet mit Freuden), über eu- uns habt zum Vorbilde. Denn Viele rer Gemeinschaft am Evangelio, vom wandeln, von welchen ich euch oft gefagt ersten Tage an bisher. Und bin dessel- habe, nun aber sage ich auch mit Weiben in guter Zuversicht, daß, der in euchnen, die Feinde des Kreuzes Chrifti,
Epistel, Phil. 3, v. 17:21, Colget mir, lieben Brüder, und sehet
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