Um 19. und 20. Sonntage nach Trinitatis.
35
sollst deinen Nächsten lieben als dich| Welches ist leichter zu sagen: Dir felbst. In diesen zwei Geboten banget find deine Sünden vergeben, oder zu das ganze Geset und die Propheten. sagen: Stehe auf, und wandele? Da nun die Pharifder bei einander Uuf daß ihr aber wisset, daß des waren fragte fie Jesus, und sprach: Menschen Sohn Macht babe auf Erden Bie dúnkt euch um Chrifto? W: s die Sünden zu vergeben, sprach er zu Sobn ist er? Sie sprachen: Davids. dem Gichtbrüchigen: Stehe auf, bebe Er sprach zu ihnen: Wie nennet ihn bein Bett auf, und gebe beim. Und denn David im Geist einen Herrn, er stand auf und gieng beim. Da das da er fagt: Der Herr hat gesagt zu Volk das fah, verwunderte es sich, meinem Herrn: Seße dich zu meiner und preifete Gott, der solche Macht Rechten, bis daß ich lege deine Feinde den Menschen gegeben hat. zum Schemel deiner Füße? So nun David ihn einen Herrn nennet, wie ist er denn ſein Sohn? Und Niemand fonnte ihm ein Wort antworten und durfte aub Niemand von dem Tage an hinfort ihn fragen.
Epistel, Ephesſ. 4, v. 22-28.
Epistel, 1 Cor. 1, v. 4: 9. ch danke meinem Gott allezeit eurenthalben für die Gnade Gottes, die euch gegeben ist in Chrifto Jesu, daß ihr seid durch ihn in allen Stücken reich gemacht an aller Lehre und in aller Erkenntniß, wie denn die Predigt von Christo in euch kraftig worden ist, also daß ihr keinen Mangel habt an irgend einer( Sabe, und wartet nur auf die Offenbarung un fers Herrn Jefu Chrifti. Welcher auch euch wird fest behalten bis ans Ende, daß ihr unstråflich seid auf den Tag unsers Herrn Jesu Chrifti Denn Gott ist treu, durch welchen ihr berufen ſeid zur Gemeinschaft seines Sohnes Jefu Chrifti, unsers Herrn.
Evang. am 19. Sonnt. n. Trinit.,
Matth. 9, v. 1-8,
a trat er in das Schiff und fuhr wieder herüber und kam in seine Stadt. Und siebe, da brachten sie zu ihm einen Gichtbrüchigen der lag
auf einem Bette. Da nun Jesus ihren Glauben sah sprach er zu dem Gichtbrüchigen: Sei getrost, mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben. Und fiebe, etliche unter den Schriftgelebrten sprachen bei sich selbst: Dieser tästert Gott. Da aber Jesus ihre Gedanken sah, ſprach er: Warum den fet ihr so Urges in euren Herzen
o leget nun von euch ab, nach dem vorigen Wandel, den alten Menschen, der durch lufte in Irrthum
fich verderbet. Erneuert euch aber im Geiste eures Gemüths, und ziehet Gott geschaffen ist in recht schaffener den neuen Menschen an, der nach Berechtigkeit und Heiligkeit. Darum leget die Lügen ab, und redet die Wahrheit, ein Jeglicher mit seinem nächsten, fintemal mir untereinander Blieder sind. 3úrnet und sündiget nicht, lasset die Sonne nicht über eurem 3orn untergehen. Bebet auch nicht Raum dem Låsterer. Wer ges sondern arbeite, und schaffe mit den ftohlen hat, der stehte nicht mehr, Händen etwas Butes, auf daß er habe zu geben dem Dürftigen.
Evang. am 20. Sonnt. n. Trinit., Matth. 22, v. 1:14.
Und Jefus antwortete, urd redete
abermal durch Gleichnisfe zu ihnen, und ſprach: Das Himmetreich ist gleich einem Könige, der seinem Sohn Hochzeit machte. Und fandte seine Knechte aus, daß fie den Gästen zur Hochzeit ruften, und sie wollten nicht kommen. Ubermal fandte er andere Knechte aus, und sprach: Saget den Gäften, siehe, meine Mahl zeit habe ich bereitet, meine Ochsen und mein Mastvieh ist geschlachtet, und alles bereit, kommet zur Hoch zeit. Aber sie verachteten das und giengen bin, einer auf seinen Ucker, der andere zu seiner Handthierung.


