Erster Theil. Vom Worte Gottes.
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fich selbst den Grund zur ewgen Ruhe| Es sei mein Theil; es sei mir Heil rauben. Wer treulich hier dein Wort und Kraft zum ewgen Leben.
zu seiner Richtschnur macht, dem
gibt es Licht und Trost auch in der Todesnacht.
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Mel. Wer nur den lieben Gott. 7.
4. Mein Gott, bewahre mich vor 11. Der du das Daſein mir
gegeben, preis ich dich, o Gott, dafür! Nie kann mein Dank dich gnug erheben! durch Chri der Luft und Kräfte gibt, daß man stum schenktest du es mir. Kein Licht, die Wahrheit tein Troft erfreute mich, fennt ich erfährt und übt. nicht, Jesu Christe, dich.
aller hilf, daß ich dein Wort mit festem Glauben ehre! Gib deinen Geist ins Herz,
lernt, prüft, glaubt,
Mel. Ach Gott und Herr.
G
ott ist mein Hort,
und auf sein Wort soll meine
Seele trauen. Ich wandle hier,
mein Gott, vor dir, im Glauben,
nicht im Schauen.
2. Dein Wort ist wahr, laß immerdar mich seine Kräfte schmecken. Laß teinen Spott, o Herr, mein Gott! mich von dem Glauben schrecken.
3. Wo hätt ich Licht, wofern mich nicht dein Wort die Wahrheit lehrte? Gott, ohne sie verstünd ich nie, wie ich dich würdig ehrte.
4. Dein Wort erklärt der Seele Werth, Unsterblichkeit und Leben. Zur Ewigkeit ist diese Zeit von dir mir übergeben.
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5. Dein ewger Rath, die Misfethat der Sünder zu verfühnen, den fennt ich nicht, wär mir dies Licht nicht durch dein Wort erschienen.
6. Nun darf mein Herz in Reu und Schmerz der Sünden nicht verzagen; nein, du verzeihst, lehrst meinen Geist ein gläubig Abba! sagen.
7. Mich zu erneun, mich dir zu weihn, ist meines Heils Geschäfte. Durch meine Mith vermag ichs nie! dein Wort gibt neue Kräfte.
8. Herr, unser Hort, laß uns dies Wort! denn du hafts una graehen.
2. Auf ungewissen finstern Pfaden würd ich ein Raub des Irrthums sein; mit Sündenschuld und Fluch beladen, müßt ich des Richters Rache scheun; ich fände keinen Trost in Noth; mich schreckte stündlich Grab und Tod.
3. Wozu hat mich mein Gott erschaffen? was ist auf Erden meine Pflicht? wird auch mein Geist im Tod entschlafen? und, hält Gott fünftig ein Gericht, wie werd ich im Gericht bestehn? wie der verdienten Straf entgehn?
4. Entscheidet die Vernunft die Fragen durch ihrer Einsicht schwaches Licht? Hebt sie die Zweifel, die mich plagen? und bleibt der Trost, den sie verspricht? Ach! ohne Christi Licht und Heil wär Finsterniß und Tod mein Theil.
5. Ja, du haft mich den Finsterniffen des Irrthums, und der Sünde Macht durch deine Lehre, Herr, entrissen; ihr Licht zerstreut des Zweifels Nacht. Du zeigest mir des Höchsten Rath, und führst mich auf der Wahrheit Pfad.
6. Ich weiß, wozu mich Gott erschaffen; ich kenne meine ganze Pflicht. Mein Geist wird nicht im Tod entschlafen; wer an dich glaubt, wird im Gericht durch dich, o Heiland, wohl bestehn, und dann verklärt dich selber sehn.
7. O Jesu, laß mich deiner Lehre gehorchen mit stets größrer Lust, und feines Spötters Wahn zerstöre dein Heiligthum in meiner Brust. Mein ganzes Leben preise dich! Dein Heil erfreu im Tode mich!


