Druckschrift 
Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten / ... und einer Vorrede von Johann Porst
Entstehung
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Danksagung nach wie­dererhaltener Gesund­heit.

64 Danksagung n. wiedererhalt. Gesundheit. Wahrheit mit dem lieben Herzen ist. Du hast mich David möge sprechen: gezüchtiget, aber dem Tode ,, Wohl mir, daß du mich nicht übergeben. HErr, du gedemüthigt hast." HErr, Liebhaber des Lebens, du ich bin deine Kreatur, hast mich als ein Vater mache es mit mir, wie du gezüchtiget, mit Lindigkeit willst. Da liege ich und gerichtet und mit viel Ver­bin bereit, nach deinem schonen regieret. Ichsprach: Willen zu leben oder zu un muß ich zur Höllen­sterben. Jch kann mir Pforten fahren; ich muß selber nicht helfen, habe nicht mehr sehen den auch nicht verdient, daß HErrn, ja den HErrn im mir geholfen werde, aber Lande der Lebendigen; nun ich versehe mich alles Gu- muß ich nicht mehr schauen ten zu dir. O gütiger Va- die Menschen bei denen, ter, du wirst mich nicht die ihre Zeit leben. Da ich verlassen, sondern gnädig- aber mitten in der Angst lich erretten durch deinen wandelte, erquicktest du lieben Sohn, unsern lie- mich. Ich sprach in mei­ben HErrn, JEsum Ehri- nem Zagen: Ich bin von stum. Amen. deinem Angesicht verstoßen, du aber erhörtest meines Flehens Stimme; du mach­test mich gesund, und haft meine Seele aus der Hdl­GOtt, man lobet dich len geführet. Dein Zorn in der Stille zu Zion, währet einen Augenblick, und dir bezahlet man Ge- und du hast Lust zum Le­lübde; du erhöreft Gebete, ben; den Abend lang wäh­darum kommet alles Fleisch ret das Weinen, aber des zu dir. Ich danke dir, HErr, Morgens die Freude. Du von ganzem Herzen, daß haft mein Klagen verwan­du mich gedemüthigt hast, delt in einen Reigen, du daß ich deine Rechte ler- haft meine Trauer ausge­#tete. HErr, du bist ge- zogen, und mich mit Freu­recht, ich aber muß mich ben gegürtet, auf daß dir schamen, und erkenne, lobsinge meine Ehre und daß du mich nach aller nicht stille werde. HErr, deiner Gerechtigkeit mit mein Gott, ich will dir Krankheitheimgesuchet.Du danken in Ewigkeit. Du haft mir solches zugeschicket, haft mein Gebet gehört, um meiner großen Misse- meine Thränen gesehen und that und um meiner star- mich gesund gemacht. Du fen Sünde willen. Du hast mich errettet, daß ich hast mich gedemüthiget und nicht stürbe. Darum danke versuchet, auf daß kund ich dir um deine Güte und würde, was in meinem um deine Wunder, die du

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