Druckschrift 
Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten / ... und einer Vorrede von Johann Porst
Entstehung
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der heiligen Dreieinigkeit.

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ligkeit befleiße, nachiage gesicht anschauen und er­der Gerechtigkeit, auch dein kennen und ohn Aufhören Gericht gut heiße, ob ichs loben. schon nicht begreife.

9. Du bist sehr gnädig, fromm und gut, wo sich

13. GOtt Vater, Sohn und heilger Geift, der du auch willst auf Erden von bekehrt der Sünder, er- mir und allen sein gepreist, barmst dich, wie ein Vater laß deinen Ruhm groß thut, von Herzen deiner werden. Verleih mir Gna­Kinder. HErr, laß von de, Kraft und Stärk, daß deiner Lieb und Gnad ich zu allen Zeiten, HErr, mich allweg Troft bekom- deinen Namn und deine men, von mir auch meine Werk könn mehr und mehr Missethat so fern sein hin- ausbreiten, so lang ich genommen, als Morgen hab das Leben. ist vom Abend.

Instus Gesenius.

10. GOtt, deine Wahr­heit stets besteht, und wohl dem, der dir aldubet. Der Himmel und die Erd vergeht, dein Wort,

errig bleibet. Gieb, daß 12. Sen, unendliche

ich fürchte dein Gericht und alles, was du drauest; auch hoffe, was dein Wort verspricht, das du mir gern verleihest: Hoffnung wird nicht zu Schanden.

In eigener Mel, oder: Schönster( Liebster) Im­manuel, Herzog der Frommen.

Wonne, Abgrund der aller­vollkommensten Luft, ewige Herrlichkeit, prächtigste Sone, der nie Verändrung, noch Wechsel bewußt, laß 11. Allselig bist du, mich dich loben, bis einst GOtt, und frei, du thust, dort oben, wo dich die was dir beliebet, du bist Engel und Menschen be­ein milder HErr dabei, der singen, meine verherrlichte reichlich Gutes giebet. Laß Zunge wird klingen. mich mit dem zufrieden 2. Giune von ferne sein, was ist dein heilger doch einige Blicke deiner Wille. Gieb auch, daß im Glauben vermähleten ich von dir allein und dei- Braut, bis ich die Seele ner Gute Fülle erwarte einst freudig hinschicke, da alls in allem. sie dich, wie du bist, selig beschaut, wann ich dein Lieben stetig kann üben, und mit recht frommen und reinem Gewissen werd dei­ne Ruhe und Wolluft ge­nießen.

12. GOtt, wenn ich dich so kenn und ehr, dein Wort zum Grunde sebze, kann ich mich drob erfreuen mehr, als über alle Schäße; bis ich dort, o du wahres Licht ohn Lallen dich werd nen- 3. Der du dich in dir nen, von Angesicht zu An- und durch dich erfreueft,

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