8
Don Gott und
Geist, tröst, stårk uns im drum bitten und drauf Glauben allermeist, daß denken, weil alles hier ist wir am letzten End fröh- wandelbar, daß du mir dort lich uns scheiden aus die- wollst schenken das unversem Elend: eleison! gånglich Erbe.
Mel. Es woll uns GOtt genädig sein.
5. GOtt, du bist an allem Ort und gar nicht zu ermessen: ob einer hier meine Seel, er- ist oder dort, ist er dir nicht hebe dich, mit entsessen. Laß mich nicht
11. S
Andacht zu betrachten, wie zweifeln, wo ich sei, du GOtt hat offenbaret sich, könnst dich mein annehmen; und wie man ihn soll ach- auch was ich thu, laß mich ten: daß er der Allerhöchste dabei des Bösen vor dir ist im Himmel und auf Er- schämen, und überall dich den, und soll gerühmt zu jeder Frist, auch angerufen werden als Ursprung aller Dinge.
fürchten.
6. Unendlich, HErr, ist deine Macht, zu retten, die dich lieben, und wenn der 2. GOtt, du bist einig Gottlos dich veracht, die für und für, nichts sind Rache auch zu üben. Gieb, der Heiden Götter; kein daß sich deiner Allmacht Heil, noch Trost ist außer Schutz fort über mich erdir, kein Helfer, noch Er- strecke, mich auch nicht retter. Laß mich, o HErr, Menschen Grimm und auf dich allein von ganzem Truk, nur deine Straf Herzen trauen, dir inniglich erschrecke: du tödtest Leib ergeben sein, auf niemand und Seele. anders bauen, dir, GOtt, allein anhangen.
7. Voll höchster Weisheit bist du, GOtt, niemand 3. HErr, mein GOtt, kann sie ergründen; wie du bist ein Geist, und thei- wunderschwer auch ist die left bei uns allen an Ga- Noth, weißt du doch Rath ben aus, was geistlich heißt, zu finden. Gieb, daß ichs nach deinem Wohlgefallen. dir stets traue zu, auf dich Laß mich stets geistlich sein gesinnt, daß, wenn ich vor dich trete, ich deine Kraft
werf meine Sorgen, auch Uebels weder denk noch thu, weil da siehst ins Verborgen
in mir empfind, und da- und prüfest Herz und durch dich anbete im Geist und in der Wahrheit.
4. Du bist, o GOtt, von Ewigkeit, ohn Anfang und ohn Ende. Gieb, daß mein Herz von aller Freud des Zeitlichen sich wende, auf
Nieren.
8. GOtt, du bist heilig und gerecht, du kannst die Sund nicht leiden; wer sagen will, er set dein Knecht, der muß das Böse meiden. Gieb, daß ich
daß ich möge immerdar mich zu jeder Zeit der Hei
lig


