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Um 15. und 16. Sonntage nach Trinitatis.
Zauberei, Feindschaft. Hader, Neid,| nach dem Reich Gottes, und nach seiner 3orn, 3ank, 3wietracht, Rotten, Haß. Gerechtigkeit, so wird euch solches alles Mord, Saufen, Fressen und derglei: zufallen. Darum forget nicht für den chen, von welchen ich euch habe zuvor andern Morgen, denn der morgende gesagt, und sage noch zuvor, daß, die Tag wird für das Seine sorgen. Es solches thun, werden das Reich Gottes ist genug, daß ein jeglicher Tag seine nicht ererben. Die Frucht aber des eigene Plage habe. Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Ge duld, Freundlichkeit, Gútigkeit, Glaube,
das aber
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Sanftmuh, Keuschheit. Wider folche ist
angehören, die kreuzigen ihr Fleisch, sammt den Lüften und Begierden.
Um 15. Sonntage nach Trinitatis.
Evangelium, Matth. 6 21:34. Ni iemand kann zweien Herren dienen, entweder er wird einen haffen, und den anderen lieben, oder wird einem anhangen, und den andern ver: achten. Ihr könnet nicht Gott dienen, und dem Mammon. Darum sage ich euch: Sorget nicht für euer Leben, was ihr essen und trinken werdet, auch nicht für euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr, denn die Speise? Und der Leib mehr, denn die Kleidung? Sehet die Vogel unter dem Himmel an; sie såen nicht, sie ernoten nicht, sie fammeln nicht in die Scheunen, und euer himmlischer Vater nähret sie doch. Seyd ihr denn nicht viel mehr denn sie? Wer ist unter euch, der seiner Långe eine Elle zusehen möge, ob er gleich darum forget? Und warum forget ihr für die Kleidung? Schauet die Lilien auf dem Felde, wie sie wachsen; sie arbeiten nicht, auch spinnen nicht. Ich sage euch, daß auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht bekleidet gewesen ist, als derselben Eins. So denn Gott das Gras auf dem Felde also kleidet, das doch heute stehet und morgen in den Ofen geworfen wird; sollte er das nicht vielmehr euch thun? O ihr Kleingläubigen! Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden
werden wir
Womit werden wir uns kleiden? Nach solchem allen trachten die Heiden; denn euer himmlischer Vater weiß, daß ihr deß alles bedürfet. Trachtet am ersten
Epistel, Gal. 5, 25 u. 6, 1: 10.
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So wir im Geiſte leben, ſo laßt uns
im uns
nicht eitler Ehre geizig seyn unter einander( uns) zu entrüsten und zu haffen. Lieben Brüder, so ein Mensch etwa von einem Fehler übereilet würde, fo helfet ihm wieder zurecht mit sanft: müthigem Geist, die ihr geistlich seyd. Und siehe auf dich selbst, daß du nicht auch versucht werdest. Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Geseg Chrifti erfüllen. So aber sich Jemand läßt dúnken, es sen etwas, so er doch nichts ist, der betrüget sich selbst. Ein Jeglicher aber prüfe sein selbst Werk, und alsdann wird er an ihm selber Ruhm haben, und nicht an einem andern. Denn ein Jeglicher wird seine eigene Last tragen. Der aber unterrichtet wird mit dem Wort, der theile mit allerlei Gutes dem, der ibn unterrichtet. Irret euch nicht, Gott låst sich nicht spotten. Denn was der Mensch fået, das wird er erndten. Wer auf sein Fleisch fået, der wird von dem Fleisch das Verderben erndten. Wer aber auf den Geist sået, der wird von dem Geist das ewige Leben erndten Laßt uns aber Gutes thun, und nich; müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch erndten ohne Aufhörent Als wir denn nun Zeit haben, so laffe: allert uns Gutes thun an Jedermann, meist aber an des Glaubens Genossen.
Um 16. Sonntage nach Trinitatis.
8. X
Evangelium, Luc. 7, 11-17. und es begab sich darnach, daß
Jesus in eine
Nain ging, und sein er Jünger gingen viel mit ihm und vieles Volk. Als er aber nahe an das Stadtthor kam fiehe, da trug man ei nen Todten heraus


