8
Allgemeine Bitten.
Ewigkeit hält unvergänglich Gut und Neide mein Freund und Tröbereit!
fter könnte seyn? Ich harre dein mit frohem Muth, auch wenn die Welt mir wehe thut.
9. Weil ich denn auf so viele Weise, mein Vater, bin dein Ei genthum: so gieb, daß ich dich würdig preise und freudig mehre deinen Ruhm, laß mich dir die nen allezeit in Unschuld und Ge rechtigkeit.
Mel. Wer nur den lieben Gott 16,
17. Mein lieber Gott, ge
denfe meiner, sey mit mir jetzt und allezeit. Denn außer dir ist nirgend einer, der mich mit Rath und Trost erfreut. Dein Wort macht mich voll Zu versicht und sagt mir: du vergißt mein nicht.
6. Gedenke meiner, wenn ich sterbe und mich die ganze Welt vergißt; versehe mich in jenes Erbe, wo du mein Theil und Leben bist; denn bliebst du nicht im Himmel mein, so würd' er mit tein Himmel seyn.
In eigener Melodie.
18.
Gott, du frommer Gott, du Brunnquell guter Gaben, in dem wir Alle sind, von dem wir Alles haben; gieb mir gefunden Leib, und daß in solchem Leib ein' unverletzte Seel' und rein Gewiffen bleib'.
2. Gedenke meiner, wenn ich böre dein süßes Evangelium, und mach' durch diese Himmelslehre 2. Verleih' mir Lust und Kraft, mein Herz zu deinem Heiligthum: zu thun, was mir gebühret, wo so wird dein Wort in mir gedeihn zu mich dein Befehl in meinem und reich an guten Früchten seyn. Stande führet. Gieb, daß ichs thue bald, zu der Zeit, da ich soll, und was in dir gethan, das laß gelingen wohl.
3. Hilf, daß ich rede nur, womit ich kann bestehen; laß fein unnüßes Wort aus meinem Munde gehen, und wenn in meinem Amt 4. Gedenfe meiner, wenn ich ich reden soll und muß, so gieb falle, und gieb mich nicht der den Worten Kraft und Nachdruck Sünde hin. Weil ich, so lang' ohn' Verdruß. ich hier noch walle, zum Guten 4. Wenn Trübsal bricht herein, schwach und träge bin: so stärke so laß mich nicht verzagen; gieb mich in meinem Lauf, bilf gnä, einen Heldenmuth, das Kreuz hilf dig meiner Schwachheit auf. felber tragen. Bedarf ich Rath 5. Gedenke meiner, wenn ich und Troft, so schenk' mir einen leide wen hab' ich sonst, als dich Freund, der in Gefahr und Noth allein, der bei der Menschen Haß es treulich mit mir meint.
3. Gedenke meiner, wenn ich bete, und laß dein Ohr mir offen stehn, wenn ich in Chrifto vor dich trete, laß gnädig, was ich bat, geschehn; was sonst ich fleb', wollst du verleihn, wenn mirs tann gut und selig seyn.


