Allgemeine Bitten.
4. Das Herz muß ohne Heu. chelschein nach deinem Reiche streben, voll Demuth, Reu' und Ein falt seyn, sich findlich dir ergeben.
5. Ach, schaff' ein solches Herz in mir und mach' es rein von Sünden! Ich suche dich mit Heils begier; Gott, laß mich bald dich finden!
6. Ja, mach' durch deinen Sohn mich frei vom Joche dieser Erdei durch deinen Geift erschaff mich neu, auf daß ich heilig werde.
7. Dein Wort, Herr, bilf mir recht verstehn zu meinem Heil und Segen, daß ich nicht möge irre gehn von deiner Wahrheit Wegen.
8. Den Himmel und die Ewig, feit laß mich im Geist umfassen, und was mich einft im Tode reut, von ganzer Seele haffen.
9. Dies ist mein Flehn, erhöre mich um deines Sohnes willen! Mit wahrer Inbrunft bitt' ich dich; du wirst es, Herr, erfüllen!
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3. Daß tay in Wahrheit könne sprechen: du bist mein Vater, bist mein Heil; voll Gnade heilst du mein Gebrechen und schenfest mir an Christo Theil; du bist mein allerbester Freund, ders allzeit herzlich mit mir meint.
Mel. O daß ich tausend se.
16. Mint, du weißt am allerbesten, was mir
nennen
4. Denn darf ich dich nur Vater herzigkeit, so wird mir nichts mehr 1 o Abgrund der Barmschaden können, so dient zum Heil auch Kreuz und Leid. Mir wird meinem Herzen bist. das Bitterste versüßt, wenn du in
5. Drum gieb, daß ich recht kindlich glaube, in dir getroft und unverzagt, und nichts den selgen Troft mir raube, den mir dein Wort hat zugesagt. Dein Geist erkläre meinem Geist, was Gnad und Vatertreue heißt.
6. Du, unerschaffnes, höchstes Wesen, haft vor der Welt an mich gedacht, mich schon, da ich noch nicht gewesen, zum Erben deines Heils gemacht; ich sollte dein in Christo seyn und frei von aller
Schuld und Pein.
7. Dein Kind, mein Jesus, hat
zu meinem Heil gereicht, deß müsse fich mein Herz getrösten, so oft vollendet, was du beschlossen vor dein Rath mich niederbeugt. Auf der Zeit, hat Schuld und Stradich allein, Herr, laß mich baun fen abgewendet, erworben mir die und die mit ganzem Herzen traun. Seligkeit. Dein Geift macht mir 2. Reiß' Alles weg aus meiner dies Heil bekannt, sein Zeugniß Seele, was dich nicht sucht und ist mein Unterpfand. deine Ehr'; wenn ich mir meine 8. Was soll ich von der Güte Schuld verheble, so prüfe mich je sagen, die ich auch sonst bisher mehr und mehr; zeig' mir, wie ich gespürt, mit der du mich in mei beschaffen bin, und gieb mir einen Tagen so wunderbar, so nes Heilands Sinn. treu geführt, und welche mir in


