8
dennoch, wenn ichs recht erwäge, find es Zeichen, daß mein Freund, der mich liebet, mein gedenke und mich von der schnöden Welt, die uns hart gefangen hält, durch das Kreuze zu ihm lenke. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit.
11. Das weiß ich fürwahr und lasse mirs nicht aus dem Sinn entgehn: Christenfreuz hat seine Maße and muß endlich stille stehn. Wann der Winter ausgeschneiet, tritt der schöne Sommer ein: also wird auch
8.
Lob- und Danklieder.
nach der Pein, wers erwarten kann, erfreuet. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit.
12. Weil denn weder Ziel noch Ende sich in Gottes Liebe findt, ei, so heb ich meine Hände zu dir, Bater, als dein Kind, bitte, wollst mir Gnade geben, dich aus aller meiner Macht zu umfangen Tag und Nacht hier in meinem ganzen Leben, bis ich dich nach dieser Zeit lob und lieb in Ewigkeit.
Paul Gerhardt, geb. 1606, † 1676.
Eigne Melodie.
S
1. fo be den Herren, den mäch- ti- gen König der Ehren, mei ne ge lie. be te See le, das ist mein Be- gehren;
f
Lob- ge sang hören!
2. Lobe den Herren, der alles so herrlich regieret, der dich auf Adelers Fittigen sicher geführet, der dich erhält, wie es dir immer gefällt; hast du nicht dieses verspüret?
3. Lobe den Herren, der fünstlich und sein dich bereitet, der dir Gesundheit verliehen, dich freundlich geleitet; in wie viel Noth hat nicht der gnädige Gott über dir Flügel gebreitet?
4. Lobe den Herren, der deinen
9.
fom met zu Hauf, Pfal- ter und Har fe, wacht auf, las set den
.
1668.
Stand sichtbar gesegnet, der aus dem Himmel mit Strömen der Liebe geregnet; denke daran, was der Allmächtige kann, der dir mit Liebe begegnet!
5. Lobe den Herren, was in mir ist, lobe den Namen! Alles, was Odem hat, lobe mit Abrahams Samen! Er ist dein Licht; Seele, vergiß es ja nicht; lobend beschließe mit Amen!
Joachim Neander, geb. 1640,+ 1680.
Mel. Es ist das hell uns 2c.
1523.
1. Sey Lob und Ehr sem höchsten Gut, dem Vater al- ler Gü te, dem Gott der alle Wun- der thut, dem Gott, der meinGemüthe


