Anhang.
543
fel Gott nicht zurücke gehn: 10. Wirds aber sich bewas er ihm vorgenommen finden, daß du ihm treu und was er haben will, verbleibst, so wird er dich das muß doch endlich kom- entbinden, da dus am mindmen zu seinem Zweck und Ziel. sten gläubst. Er wird dein Herze lösen von der fo schweren Laft, die du zu feinem Bösen bisher getragen hast.
6. Hoff, o du arme Seele, hoff und sei unverzagt! Gott wird dich aus der Höhle, da dich der Kummer plagt, mit großen Gnaden rücken; erwarte nur die Zeit, so wirst du schon erblicken die Sonn der schönsten Freud.
11. Wohl dir, du Kind der Treue: du hast und trägst davon mit Ruhm und Dankgeschreie den Sieg und Ehrenfron! Gott gibt dir selbst die Palmen in deine rechte Hand und du singst Freudenpfalmen dem, der dein Leid gewandt.
7. Auf! Auf! gib dei nem Schmerze und Sorgen gute Nacht; laß fahren, was das Herze betrübt und traurig macht. Bist du doch nicht Regente der Alles führen soll: Gott sitzt im Regimente und führet Alles wohl.
8. Jhn, ihn laß thun und walten: er ist ein wei ser Fürst und wird sich so verhalten, daß du dich wundern wirst, wenn er, wie ihm gebühret, mit wunderbarem Rath die hinausgeführet, die bekümmert hat.
9. Er wird zwar eine Weile mit seinem Trost verziehn und thun an seinem Theile, als hätt in seinem Sinn er deiner sich begeben und sollst du für und für in Angst und Nöthen schweben, als fragt er nichts nach dir.
12. Mach End, o Herr, mach Ende an aller unsrer Noth; stärk unsre Füß und Hände und laß bis in den Tod uns allzeit deiner Pflege und Treu empfohlen sein, so gehen unsre Wege gewiß zum Himmel ein.
Mel. Der unsre Menschheit
Sady 754 Gott, der du dich
ner bist, dem Falschheit stets ein Gräuel ist, und Lügen ein Verbrechen, kein Wort spricht je ein falscher Mund: Allwissender, dir ist es fund, und einst wirst du es rächen. Laß jederzeit mein Ja und Nein aufrichtig und voll Wahrheit sein!
2. Gott, wenn ich schwörend


