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Verbessertes Gesangbuch zum Gebrauch bei dem öffentlichen Gottesdienste sowohl als zur Privat-Erbauung : [nebst] Evangelien und Episteln
Entstehung
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Syn b a n g.

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4. 3ch traue seiner Gna­

den, die mich vor allem

vor

schützt. Leb ich nach seinen Sätzen, so wird mich nichts verletzen, nichts fehlen, was mir ewig nützt.

5. Er wolle meiner Sün­den in Gnaden mich ent­binden, durchstreichen mei-. ne Schuld. Er wird auf mein Verbrechen nicht stracks das Urtheil sprechen und mit mir haben noch Geduld.

6. Leg ich mich späte nie­der, erwach ich frühe wie­der, lieg oder zieb ich fort, in Schwachheit und in Banden, und was mir stößt zu Handen, so tröstet mich sein kräftig Wort.

7. Hat er es denn be­schlossen, so will ich un­verdrossen an mein Ver­hängniß gehn; fein Unfall unter aller wird je zu hart mir fallen, ich will mit Gott ihn überstehn.

8. Ihm hab ich mich er= geben, zu sterben und zu leben, sobald er mir ge­beut; es sei heut oder mor­gen, dafür laß ich ihn sor­gen, er weiß allein die rechte Zeit.

9. So sei nun, Seele, seine und traue dem alleine, der dich geschaffen hat! Es gehe, wie es gehe, dein Vater in der Höhe, der weiß zu allen Sachen Rath.

In eigener Melodie.

753 Befiehl du dei­

ne und was dein Herze fränkt, der allertreusten Pflege deß, der den Himmel lenkt; der Wolfen, Luft und Winden gibt Wege, Lauf und Bahn, der wird auch Wege finden, da dein Fuß gehen kann.

2. Dem Herren mußt du trauen, wenn dirs soll wohlergehu; auf sein Werk mußt du schauen, wenn dein. Werk soll bestehn. Mit Sor--­gen und mit Grämen und mit selbsteigner Bein läßt Gott ihm gar nichts neh­men: es muß erbeten sein.

3. Dein ewge Treu und Gnade, o Vater, weiß und sieht, was gut sei oder. schade dem sterblichen Ge blit. Und was du dann erlesen, das treibst du, starfer Held, und bringst zum Stand und Wesen, was deinem Rath gefällt.

4. Weg hast du aller­wegen, an Mitteln fehlts dir nicht; dein Thun ist lauter Segen, dein Gang ist lauter Licht. Dein Werk kann niemand hindern, dein Arbeit darf nicht ruhn, wenn du, was deinen Kin­dern ersprießlich ist, willst thun.

du5. Und obgleich alle Teu­fel hier wollten widerstehn, so wird doch ohne Zwei­

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