aus der heiligen Schrift. 71
Thil. 4. V. 8. Lieben lieblich, was wohl laut= Brüder, was wahrhaftet, ist etwa eine Tugend, tig ist, was ehrbar, was ist etwa ein fob, dem dena gerecht, was feusch, was ket nach.
26. Bescheidenheit und Demuth.
Pf. 131. V. 1. Herr, mein Herz ist nicht hoffär tig, und meine Augen sind nicht stolz, und ich man Dele nicht in grossen Din gen, die mir zu hoch sind.
Spr. Sal. 11. Y. 2. Bo Stolz ist, da ist auch Schmach; aber Weisheit ist bey den Demüthigen.
Math. 23. V. 12. Wer sich selbst erniedriget, der wird erhöhet werden.
Luc. 17. V. 10. Wenn ihr alles gethan habt, das euch befoblen ist, so sprecht: Wir sind unnüke Knechte; wir haben gethan, das wir zu thun schuldig waren.
Rom. 12. V. 3. Ich fage durch die Gnade, die mir gegeben ist, jeder mann unter euch, daß nieand weiter von ihm bal:
te, denn sichs gebühret zu balten, sondern daß er von ihm másfiglich halte, ein jeglicher, nachdem Gott ausgetheilet hat das Maaß des Glaubens.
Phil. 2. y. 3. Nichts thut durch Zank oder eitele Ehre; sondern durch Demuth achtet euch unter einander einer den andern höher, denn sich selbst.
Rom. 12. y. 10. Einer fomme dem andern mit Ehrerbietung zubor.
Matth. 18. V. 10. Se het zu, daß ihr nicht jemand von diesen Kleinen verachtet.
Spr. Sal. 26. y. 12. Wenn du einen fichest, der sich weise dünft, da ist an einem Narren mehr Hoffnung, denn an ihm. 2. Cor.
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