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Neues Ansbachisches Gesangbuch, auf Landesfürstlichen Befehl herausgegeben
Entstehung
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Gebet bey Donnerwettern.

mich) wollteft fommen lassen, daß doch alles zu mei nem Besten von dir wird gelenket werden.

Hier bin ich denn, mein Vater! mit allem, was ich bin und habe, ergebe ich mich in deine gute Va terhand, und überlasse mich) deinem Schuße. Bes wahre mich und die Meinigen, und alle Menschen. Behüte die Früchte des Landes; und segne uns an Seele und Leib mit deinen Gütern. Gott, tröfte uns! Laß teuchten bein Antlig über uns, so genesen wir. Amen!

49. Ein andres.

Großer und majestätischer Gott! Deine Stimme hören wir im Donner, und die Erde bebet, und die Grundveste der Berge reget sich durch deine Kraft. Du fåhrest daher im Wetter, und von deis nem Throne streuest du deine Blite auf die bange Welt. Dein verzehrend Feuer verkündiget deine Macht und Ehre; dein Donner erwecket uns, ju empfinden, daß dir niemand gleich sey; daß alle Welt dich fürchten müsse. Alles, unendlicher Herrs scher! ftehet zu deinem Befehl, und alle Dinge kannst du zu Werkzeugen des Verderbens gebrauchen, wenn du die Gottlosen strafen willst. Wie hängt nicht unfer Leben, und alles was wir haben, von dir ab! Wie nichts sind wir vor dir, wie gar nichts sind die Gewaltigen der Erde vor deiner großen Macht! Wie geschwind würde es um uns und um alles, was wir haben, geschehen seyn, wenn du uns verderben wolltest!

Wir sind unter deiner Gewalt, Herr! laß uns nicht verderben! Du allein kannst uns vor den uns

glück