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Neues Ansbachisches Gesangbuch, auf Landesfürstlichen Befehl herausgegeben
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Von Gott und seinen Eigenschaften. 3

geht, wird dein Wort ewigler war stets, sonst Keiner. bleiben. Gieb, daß ich Wir Menschen sind von fürchte dein Gericht, und gestern her; eh noch die alles, was du dråuest; auch Erde war, war er, noch hoffe, was dein Wort ver eher, als die Himmel. spricht, daß du mirs gern 3. Des Höchsten Thron verleihest! Wer hofft, wird umstrahlt ein Licht, das ihn nicht zu Schanden. vor uns verhüllet.

Ihn

11. Gott, wenn ich dich fassen alle Himmel nicht, so kenn und ehr, dein Wort wie weit er sie erfüllet. zum Grunde sete; erfreu Er bleibet ewig, wie er ich mich darüber mehr, als war, verborgen, und nur über alle Schåße: bis ich offenbar in seiner Werke dort, o mein Heil und Licht! Wundern! dich ohne Lallen nenne, von

4 Wowåren wir, wenn Angesicht zu Angesicht dich seine Kraft uns nicht gebils schaue, dich erkenne, und det håtte? Er kennt uns, unaufhörlich love. fennet, was er schafft, der Wesen ganze Kette Bey

Mel. Sey Lob und Ehr dem ic. ihm ist Weisheit und Ver­2.Der Herr ist Gott stand, und Kraft und

und keiner mehr: Stårke,

seine Hand um­frohlockt ihm, alle From- spannet Ero und Himmel, men! Wer ist ihm gleich? 5. 3ft er nicht nah? Ift Wer ist, wie er, so herrer nicht fern? Weiß er lich, so vollkommen? Der nicht aller Wege? Wo. Herr ist groß! Sein Nam ist die Nacht, wo sich dem ist groß! Er ist unendlich, Herrn ein Mensch verber­grånzenlos in seinem gan- gen möge? Die Finster zen Wesen. niß ist vor ihm Licht; Ge­

2. Er åndert sich nicht danken selbst entfliehn ihm mit der Zeit: nie größer nicht in ihrer ersten Bils oder kleiner wird seines dung. Wesens Herrlichkeit; nur 2 2

6. Wer