Von Gott und seinen Eigenschaften..
Tand mein Herz sich stets weist Rath zu finden. erheben zu meinem wahren Drum trau ich dir auch Vaterland, und nur nach findlich zu, du werdest für dem mich streben, was mich sorgen: nur gieb, daß ewig mich erfreuet! ich nicht Uebels thu: denn
5. Allgegenwärtig bist dir ist nichts verborgen; du du da, o Gott, an allen sichst auch die Gedanken. Enden: wohin ich fliehe, 8. Gott, du bist heilig bist du nah, bin ich in dei und gerecht, und kannst nen Hånden. Laß, deiner nichts Böses leiden; wer Gegenwart gewiß, mich sagen will, er sey dein allzeit redlich handeln, und, Knecht, muß jede Sünde auch in dicker Finsterniß, meiden. Drum steh mir bey, mich, als im Lichte, wan- der Heiligkeit mich ernstDeln, und überall dich lich zu befleißen, gerecht zu fürchten. fenn, und allezeit, was du 6. unendlich ist, Herr, thust, gut zu heißen, so deine Macht, zu retten, wunderbar es scheine. die dich lieben, und wenn 9. Du bist sehr gnådig, der Frevler dich verlacht, fromm und gut, vergiebst auch Rach an ihm zu üben. die Schuld dem Sünder; Gieb, daß mich deiner All- erbarmst dich, wie ein Bamacht Schutz stets, als ein ter thut, von Herzen deiSchild, bedecke, mich auch ner Kinder. Laß reichen nicht Menschengrimm und Trost von deiner Gnad auf Truß, nur deine Strafe meine Seele kommen; von schrecke: du tödtest Leib mir sey meine Missethat so und Seele. fern hinweggenommen, 10
7. Voll höchster Weis- fern der Ost vom Abend! heit bist du, Gott! Kein 10 Gott, dessen WahrMensch kann sie ergrünheit stets besteht, wohl des den: umringt uns allent- nen, die dir glauben! wenn halben Noth; du, Herr, Erd und Himmel einst vergeht,
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