Klag- und Trost- Lieder.
6.ft dann so gar verschloffen
Sein altes Vaters- Herz? Will Er mich ganz verstoffen Zuruf und Höllen wärts? Jedoch ich endlich schließ bey mir: Die rechte Hand des Höchsten Ift treu und gut dafür. 7. Ist dann nun ganz verlohren, Sein alte Vater= Treu? Sein Wort, da er geschworen: Er will mir stehen bey? Onein: Ich frånk mich nicht zu tod; Die rechte Hand des Höchsten Kan ändern alle Noth. 8. Ich denke seiner Werke,
Die er vorhin gethan; Aus seinen Wundern merke, Die niemand nachthun fan, Daß machtig seyn, und stark allein, Die rechte Hand des Höchsten! Kein solcher GOtt mag seyn. 9. Solt ich ihm widerstreben? Er ist mir viel zu hoch, Shm will ich mich esgeben, Ich muß es leiden doch, Und fråß ich mit Gebein und Mark, Die rechte Hand des Höchsten, Die ist mir viel zu stark.
10. Trift doch mich armen Sünder
Der Unfall nicht allein, Ich und all Adams Kinder
In gleichem Ereuz, Joch seyn;
An GOttes Heiligthum und Haus Die rechte Hand des Höchsten 34 schlagen pfleget aus. 11. Se lleber uns die Kinder.
Je schärfer ist die Ruth; Seynd Eltern was gelinder, Thuts Kindern selten gut. Die Ruth der Kinder Bestes sucht Die rechte Hand des Höchsten Halt uns in guter Zucht,
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S
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