Klag und Troft Lieder.
V.
Klag- und Trof. Lied, M. N. Aus dem 77. Pfalm.
Im Thon: Sulf GOtt, daß mirs gelinde, 26. Creuz Trubial. Ungst und Leiden, Anfechtung Noth und Tod, Die Kein Chriften Mensch tan meiden, Es ist sein täglich Brod; Das aber ist sein Aufenthalt:
Die rechte Hand ees Höchsten Kan wenden alles bald. 2. Entsteht ein Trübes Wetter, Kommt es nicht ungefehr, Bon dem GOTT aller Götter, Aus weisem Ratbichluß her: Den Anfang, Fortgang und das End Die rechte Hand des Höchsten Schift, führt, regiert und wendt. 3. Darum mit meiner Stimme
Schrey ich zu meinem GOTT; Laß ab von deinem Grimme
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In meiner Angst und- Noth? Des Nachts ich außref meine Hand: Die rechte Hand des Höchften. Wend allen Unglüts. Stand. 4. Wann ich bin sehr betrübet, Beiß weder aus noch ein, Bann Angst mein Herz umgiebet, So troft mich dig allein; Daß die verwichne Lebens. Jahr Die rechte Hand des Höchsten Errettet aus Gefahr. 3. Doch leget sich darwider,
Mein schwaches Fleisch und Blut, Es finnet auf und nieder.
Und spricht mit schwerem Muth: ft dann nun ganz und gar verkürzt Die rechte Hand des Höchsten; Hat sie mich ganz gestürzt?
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