Chriften können in diesem Leben C. T.
kann nicht seyn, es ist gar unmöglich, daß einer Chrifti, Jünger und Nachfolger fen, der nicht sein Creuz will tragen. Wer sich demnach für der Trúbsal zu sehr förchtet, der trette nur nicht auf den Weg, der zum Reich Gottes führet. Der Engel Raphael machts noch klärer, Tob. 12, 13. Weil du GOTT lieb wareft, so nuste es also seyn, ohne Anfechtung mußtest du nicht bleiben. Warum muß es denn also seyn, lieber En. get! daß diejenigen, so Gottlieb find, Unfechtungen und Creuz haben müssen? Ant wort: Es muß also seyn. Erstlich, weil es GOtt der HERR also verordnet und beschloffen hat, zum Rom. 7. vers 29. Welche GOTT der HERR versehen hat, das ist, welche er in Christo zum ewi. gen Leben erwähler hat, die hat er auch verordnet, daß sie gleich seyn sollen dem Ebenbilde feines Sohns. Wie GOTT von Ewigkeit her beschlossen, seinen lies ben Sohn in den Tod des Creuzes, für uns dahin zu geben: Also hat er auch gleich falls beschloffen, die wahren Glieder Chrifti unter das Creuz zu stecken, solche Ordnung GOttes muß bleiben.
2. Es muß also feyn, weil es in der H. Schrift also verkündiget, es werde den Glaubigen also ergeben, im 34. Psalm v. 20. Der Gerechte muß viel leiden. Syrach
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