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mein Gott! welch eine feyerliche und rüh rende Traurigkeit ist über das Haus verbreitet, in welches ich jetzt eingetreten bin, dich anzubeten, und mich zu erbauen.
Diese schwarze Hülle, mit welcher die Alltåre des Tempels umwunden sind, diese düster brennenden Lampen und Kerzen, dieser tiefe und gebrochene Gesang der Priester, die Bilder der Verwesung, welche heute den Schmuck des Bethauses ausmachen, beweisen min alle, daß wir den Gedächtnißtag, der menschlichen Sterbs lichkeit feyern.. 31/390 Somor dan Ach!, es ist eine wehmuthsvolle, aber doch auch süße Erinnerung sie sind vor uns hins über gegangen in das Land des Friedens, un sere Freunde, Weiber, Kinder, Mitbürger, mit welchen wir so manches Leid, so manche Freude getheilt haben. Wir werden, wir müssen ihnen folgen, frühe oder spåt! Es ist ein Geses für alle
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