und nur durch den Tod kann ich erst vollkommen glücklich werden, indem erst nach dem Tode Tugend) und Glückseligkeit in ihr genauestes Verhältniß gebracht werden können. Warum fürchte ich ihn denn, als wenn er mein årgster Feind wäre? Welche Widersprüche in mir selber! Hab ich es vergessen, daß ich durch den Tod den Anfang eines weit vollkommenern Zustandes erwarte, als der gegenwärtige ist? Oder finde ich vielleicht meinen Hiesigen Aufenthalt so angenehm, daß ich mir nichts Besferes wünsche? Was sind es denn für Bande, die mich so fest an- diese Erde fesseln? Eingebildete Hoffnungen, welche sich auf nichts, als auf meine übertriebenen und thörichten Wün sche gründen.
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Wenn ich doch nur in der Welt mein Glück noch weiter bringen könnte! Und warum sollt ich es nicht können, da es schon so vielen möglich gewesen ist? Was hindert mich, zu großern Ehren emporzusteigen, mehr Schäße zu erwerben, mit mehr Ansehen und Bequemlichkeit in der Welt zu leben? Was fehlte meinem Glücke, wenn ich diese oder jene Freude noch erleben sollte? Dann wär' es noch immer Zeit, an das Künftige zu den ken; dann wollte ich gerne sterben."
So lautet die geheime Sprache meines irdisch gesinnten Herzens und, o mein Gott! wie thdricht ist diese Sprache, wie unbesonnen sind diese Wünsche! Bin ich denn versichert, daß ich
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