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Dir zu gefallen fey mein Ziel,
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Bey allem, was ich thue;
So hat, es gehe wie es will, Stets mein Gewissen Ruhe.
Denn wer dir, Heiligster! mißfällt, Was nütet dem die ganze Welt Mit allen ihren Schäten?( Mart. 8, 36.)
Abendgebet.
Wie ficher lebt der Mensch Sein Leben ist ein fallend Laub; Und dennoch schmeichelt er sich gern, Der Tag des Todes sey noch fern. Der Jüngling hofft des Greises Ziel, Der Mann noch seiner Jahre viel; Der Greis zu vielen noch ein Jahr, Und keiner nimmt den Irrthum wahr. Sprich nicht: ich denk in Glück und Noth,
Im Herzen oft an meinen Tod.
Der, den der Tod nicht weiser macht, at nie mit Ernst an ihn gedacht.
Oniwang t
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der Staub;
Abermal ist von meinen Tagen ein Tag dahin! So viele Augenblicke er hatte, um so viele Schritte bin ich der Ewigkeit näher gekommen. Vielleicht ist es gar der letzte Tag, den ich in dieser Welt zu leben habe! Und wenn dieses seyn sollte, was für ein Loos wartet dann in der Ewigkeit auf mich? Wenn du, o Gott! in dieser Nacht meine Seele von mir fordertest, würde ich wohl bereit seyn, vor dir zu erscheinen?


