220
Dann tritt der Enkel kalt an eure Urne Und spricht euch noch im stillen Grabe Hohn. Und eine freye Nachwelt fühlt im Herzen: Das was euch fehlte, war Religu.
*******
Ein hartes Wort. Ich nehme es zurücke; Ach Irrthum ist ja unfer aller Lood. Laßt uns einander rathen, nicht verdammen, Die Menschheit und die Menschlichkeit ist groß!
So hbret denn, ihr, die ihr Frieden liebet, Ein Wort vom Himmel, das durch Wahrheit frommt, Hört, Christen! Hört es, unversöhnte Brüder, Auf welchem Weg der Friede zu euch kommt. Der Katholik, der stille Reformirte, Der Protestant, das ganze Christenthum Vertraue sich aufs neu' dem grossen Stifter, Und huldige- dem Evangelium!
Dann flieht die Nacht. Dann lichtet es im Often. Dann bricht die Sonne aus der Dämmerung. Natur und Lieb' erwachen in Verklärung Und freuen sich der neuen Huldigung.
Seite. Zeile.
23
25
27
74
Druckfehler.
Io von unten statt diese lies dieser
I von oben statt in Herzen lies im Herzen
II von unten statt von seinem Blick, lies vor ic.
I von unten statt für lies führ'


