Druckschrift 
Morgen- und Abendopfer in Gesängen / von Joh. Heinrich Wilh. Witschel
Entstehung
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Und eine Welt mit Furcht und Graus erfüllt! Wie hallt die Flur von seinem Donnerwagen! Wie rauscht sein Lauf! Wie flammet sein Geschoß! Wie feyerlich ertónet seine Stimme: Verstumme Welt; denn ich allein bin groß!

emorvient

Ja groß bist du und heilig, heilig, heilig, Du Unsichtbarer; Licht ist dein Gewand. Die Sternenkrone glänzt auf deinem Haupte, Das ewge Zepter ruht in deiner Hand.

Vor dir sinkt Mensch und Engel hin im Staube, Jehovah, Weltenrichter, Zebaoth!

Ein Wink von dir kann eine Welt vernichten, Erbarme dich, du ewig groffer Gott! Laß diese Wetternacht vorübergehen

Zum Segen, Herr, und nicht zum Untergang! Der Tod ist nah'. Schenk uns das füffe Leben, Erhalte uns zu deinem Lobgesang!

Der Tod ist nah. Des Himmels Pfeile fliegen. Dir leben wir. Dir sterben wir, o Gott.

Wir sinken leicht, von deiner Hand berühret, Und sind bey dir, du Bater Zebaoth,