Im Ungewitter.
Bey Tage.
Der Staub fährt auf. Der Wind durchfsaußt
die Bäume.
Die Sonne flieht. Die Wetterwolke naht. Der Fremdling eilt. Der Landmann geht mit Sorgen
Der Heimath zu auf seinem stillen Pfad. Wie schauerlich dringt das Gemurmel näher, Das dumpf von fernen Bergen wiederhallt; Wie Kriegsgetümmel, wenn in Nacht und Dunkel Der Feind mit wildem Heer vorüberwallt. Sieh, drohend schießt der ferne Blik hernieder Auf das Gebirg, der graue Wolkensaum Reißt da und dort entzündet von einander Und gießet Feuer in den Weltenraum. Der sanfte blaue Himmel ist verschwunden; Verborgen ist der Sonne freundlich Licht. Der trübe Himmel hänget voll Gefahren Und seine Flamme fchröckt das Angesicht. Die Schöpfung zagt. Was wird uns wieder, fahren?
Noch schont der Strahl. Noch sind wir unversehrt.
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