Druckschrift 
Morgen- und Abendopfer in Gesängen / von Joh. Heinrich Wilh. Witschel
Entstehung
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Den der Geist nur ahnet, nicht begreift, Ach, auf dessen Wink die Menschheit blühet, Und die Blume und die Traube reift. Ueber Sternen wohnt er in dem Lichte, Wo ein Glanz von tausend Sonnen ist; O mein Herz, du wirst ihn kennen lernen, Wenn du nicht mehr unter Menschen bist. Dann wirst du dein Leben freudig segnen, Dort, wo reiner Himmelsathem weht, Dort, wo alles groß und lieblich pranget, Dort, wo deine Freude nicht vergeht. Fühle dieß im Wonnetag auf Erden, Und die neue Hoffnung tröste dich! Fühle dieß in deiner Leidensstunde, Und die große Hoffnung stärke dich! Freudengeber, laß mich rein genießen, Laß mich im Genuße mäßig seyn Laß mich nicht alleine Rosen pflücken, Laß mich auch für Andre Rosen streux.

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