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26 end.
In den grossen Schattenschleyer hüllet
Feyerlich die stille Erde sich. Wieder ist ein Tag hinabgefunken Herr des Lebens, du erforschest mich. Immerdar, ich gehe oder liege, Bin ich, unsichtbarer Geist, vor dir. Und auf jedem Lebenspfade schwebet, Richter, deine Waage über mir. Stillverschwunden gleiten meine Tage, Wie verwelkte Blätter in dem Bach, Hin, auf ewig hin, im Strom der Zeiten, Und wer weiß, bald folgt der legte' nach. Liebe Seele, unter allen Schäßen Ist der größte deine Lebenszeit. Ach! du kannst sie nicht zurück erkaufen; Denn ihr Weser ist Vergänglichkeit. Sieh, mit jedem leifen Tritt verrinnet Unvermerkt sie hinterm Wanderstab, Und kaum hat der Mensch den Lauf begonnen, So erscheint ihm schon das Ziel- das Grab.


