Nachtra.g.
509
mir Urmer von dir nicht len der deinen mit Zufrie nach Berbénst gelohnt. Noch denheur; du hörst es, wie immer stot mir deine Treu' ein Vater pflegt, der seiner mit Seen, Troft und Hül Kinder Schwachheit trägt. fe bei.
9. Drum soll mir deine Huld und Gute beständig, Gott, vor Augen seyn. Ich will mit redlichem Gemüs the mein Leben deinem Lobe weihn, bis ich vollkommner deinen Ruhm erheb' im hö. hern Heiligthum.
Du bist es, der in mei: 4. nen Sorgen mit Rettung miy entgegen eilt; und wenn fi, noch für mich verborgen, Nach meinem Wahn zu lang verweilt, so kommst du, eh ich mich's versehn, und hilfst mir und erhörst mein Flehn.
5. Du wählst und wirkest ftets das Beste. Und wenn
Mel. Herzliebster Jesu ( 414 im alten Gesangu)
auch meine Noth sich häuft,
ch S 713. will, mein Gett,
fo steht mein doch feste. Wenn mich das Elend gan; ergreift, so legt sich tein Erbarmen drein, mich vem Verderben zu befrein.
du König, dir lobsingen, und ewig Ehre deinem Namen bringen. Sei täglich, ewig sei von mir erhoben! Dich will ich leben!
6 Du bist mein Heil! Mein ganz Gemüthe ist dei nes Ruhms, mein Retter voll. O tönnt' ich deine große Gute doch so erheben, wie ich soll! doch, meine Kraft reicht nicht dahin: du weißt es, Gett, wie schwach ich bin.
2. Der Herr ist groß; wer kann ihn gnug erheben; wer kann mit seinem feurigsten Bestreben, wie groß er ist, begreifen und empfinden; wer Gott ergründen?
3. Bon
unfern Vätern wurdest du erhoben, dich wers den unsrer Kinder Kinder loben, und deine Macht besingen, deiner Stärke preis. volle Werke.
7. Und hätt ich auch viel tausend Bungen, so würde deines Behithuns Preis, nie würdig gnug von mir besun. gen, auch bei dem allergrößten Fleiß. Denn mehr, Herr, als ich ruhmen kann, hat deine Huld an mir gethan. 8 Jedoch du fichst mit Bohtgefallen auch auf des Herzens Redlichkeit; und hö:
4. Wie herlich bist du, Gott, wie schön und prächtig; wie deinen Wundern, groß in Herr, wie mächtig! Das preis ich, daß dein Nam' erhos ben werde, der ganzen Erde. 5. Daß deiner Wunder Ruhm umher erschalle, die
rest selbst das schwache Lal Welt von deinen Thaten wi


