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Allgemeines Evangelisches Gesangbuch für das Großherzogthum Hessen
Entstehung
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Nachtrag.

die That, Herr Jefu Chrift! daß du der Erde Richter bist.

5. O gib, wann nun dein Tag erscheint, daß ich in dir dann noch den Freund und Heiland wieder finde; daß ich mit Freuden vor dir steh, und mit dir in den Himmel geh, befreyt von Fluch und Sünde! Laß mich im Giau. ben standhaft seyn; und auch die kleinste Sünde scheun!

6. Dein Name sei mir ewig werth, und was dein Wert von mir begehrt, das laß mich treulich üben! Nie: mals ermüde hier mein Geist dich, den schon jetzt der Him­mel preißt, aus aller Kraft ju lieben; so hab ich in der Ewigkeit auch Theil an dei ner Herrlichkeit.

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Sünder ver deiner Macht zu fliehn. Herr, alle Menschen­kinder wirst du zur Rechnung ziehn. Du rufft, und sie erscheinen vor deinem Rich. terthron; den Sündern und den Deinen gibst du gerech. ten Lohn.

Mel. Besicht du deine Wege

( 275 im alten Gesangbuch.)

4. Frohlockend fehn die Fremmen den göttlich An­gesicht; schon bier dem Fluch entronnen, jagt ihre Seele Nun triumphirt the nicht. aller Hoffen; erlöst von Muh', sehn sie den Himmel offen, und du, Herr, seg. nest sie.

5. Wie angsvoll aber ba ben, die hier dein Wort vers höhnt, und durch ein fleisch, lich Leben das eitle Heri vere wöhnt! Du gibst der unte Knechten ihr Theil in ew'ger Pein; und führeft die Ge.

710. F denk an dein rechten zu deiner Freude ein.

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Jeju, dein

Gerichte, du Richter aller Welt! der Thor nennt's ein Gedichte, das Schwachen nur gefällt! Mich foll sein Wahn nicht stören, weil mich dein göttlich Licht und mein Gewissen lehren, du haltest einst Gericht.

7. Ist dann tein Tag vor. 2 Ich höre die Posaunen, Herr im Geiste schon; ich handen; wird diese 23elt febe mit Erstaunen dich auf vergehn: so beff' ich, nicht bem Richterthron, um den mit handen vor deinem die heilge Menge erhabner Thren zu stehn. Du stellst Engel steht. Welch herrliches mich dann zur Rechten, von Gepränge! Welch hohe Ma- aller Sauld befreit; führst mich mit deinen Knechten in jestät. deine Herrlichkeit.

3. Umsonst sucht nun der

te mir stets vor Augen seyn und drücke sein Gewichte in mein Gewissen ein! Vor dir laß mich fremm wanbein, und hier zu aller Zeit, so wie ein Weifer handeln, der sei. nen Richter scheut

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