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Allgemeines Evangelisches Gesangbuch für das Großherzogthum Hessen
Entstehung
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-Von Gott, dessen Wesen

allen heil und ew'ge Luft ges währen, die ihn verehren. 2. Er handelt nicht mit uns nach unsern Günden, fröhlich ehren.

und läßt versoonend uns mel. Mein Gott, das Herz ich das nicht empfinden,

was

wir, weil wir ihm unfer 34.( a) Menn ich mein

Herz nicht gaden, verschul­Det haben.

Al­mächtiger! der Gnaden Men­ge denkt, womit du mich, mein Gott und Herr! so uns verdient beschenkt:

2. Dann ist mein Herz fo hoch erfreut, gan; deiner Gute voll, und weiß vor heis­fer Dankbarkeit nicht, wie es danken ſoll.

3. Als ich noch in der Mut­ter Schooß, in Nacht ver­borgen schlief, bestimmtest du, o Herr! mein Loos, das mich) zum Leben rief.

4. Du wählst des Sterb­lichen Geschid, ch' er gebos ren ist; und so ward ich, o welch ein Glück! durch die Geburt ein Chrift.

5. Schwach an der Brust, vernahmst du schon, was kein Gebet noch war, und neigtest du des Weinens Ton dein Dhr gefällig dar.

6. Wann ich als Jungling ( Jungfrau) von dem Pfad der Tugend mich verirrt, hat mich unsichtbar, Herr! dein Rath oft wieder drauf geführt.

7. Du warst mein Schuß und meine Behr vor Un­glück und Gefahr; und vor dem Laster, das noch mehr, wie sie, zu fürchten war.

8. Id

3. Hoch ist der Himmel über seiner Erde. So groß ist auch, daß er geliebet wera de, die Huld des Herrn bei denen, die ihn lieben, und Gutes üben.

4. Bem bleibt sein Unt­lit, wann er's fucht, vers borgen? So weit der Abend ist entfernt vom Morgen, entfernt auch Gott der Sün­de Schuld und Schmerzen von unsern Herzen.

5. So zártlich sich ein Da­ter seiner Kinder erbarmet, so erbarmt sich Gott der Sün­der, wenn sie von Herzen sich zu ihm bekehren, ihm Treue schwören.

6. Er schlägt und heilt, verwundet, läßt genesen, Er weiß, der Mensch ist ein zerbrechlich Wesen; er denkt daran, daß das Geschöpf aus Erde doch Asche werde.

7. Von Ewigkeit zu Ewig­Feiten währet die Güte Got teš jedem, der ihn ehret. Ach! leite denn auch mich auf deinem Pfade, du Gott der Gnade!

8. So werd' ich ewig deis ner Huld genieffen, so wird

mein Leben fanft vor die vers flieffen; so werd' ich dort mit allen Engelchören dich