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Allgemeines Evangelisches Gesangbuch für das Großherzogthum Hessen
Entstehung
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uno eigentayaften.

3. Soll ein Vater unter Taffen, was dem Kinde Thor heit ist? Kühner Tadler! En­gel faffen daß, wo du im Dunfeln bist. Hier sollst du dem Herrn vertraun, glau­ben, noch nicht völlig schaun.

4. Sollt' er zu Regiererin­nen feiner Werke, feinerWelt, meine Lüste setzen? finnen, ordnen, thun, was mir ge­faat? Wohl uns, wenn er nie gewährt, was ein thô­richt Herz begehrt!

5. Hier in meinem Pilgers stande fei mein Theil Zufrie­denheit; dort in meinem Da­teclande wohnt die wahre Geligkeit. Führt mein Gang zum Himmel ein, mag er immer dunkel seyn.

6. Wenn du auch aufrau­hen Wegen wandelft, ach! so flage nicht. Was hier schmer­zet, wird dort Gegen; was hier Nacht ist, wird dort licht, und ich faß' erst Gottes Sinn, wann ich ganz vollendet bin.

Heiligkeit und Gerechtig Feit Gottes.

Mel. Freu dich sehr o meine Seele.

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gen, nach der Heiligung zu. ringen!

2. Heilig ist dein ganzes Wesen, und fein Bös s ist an dir. Ewig bist du so gewesen, und so bleibst du für und für. Was dein Wille wählt und thut, ist untadel­haft, ist gut; und mit deines Armes Stärke wirkst du stets vollkommne Werke.

vor dessen

28. Gott Ungesichte nur ein

ew'ges

reiner Wandel gilt; Licht, aus deffen Lichte stets die reinste Wahrheit quillt: Deines Namens heiligkeit werde stets von uns gescheut! Laß sie uns doch kräftig drine

3. Herr! Du willst, daß deine Kinder deinem Bilde ähnlich sey'n. Nie besteht vor dir der Sünder; denn du bist vollkommen rein. Nur der Fromme darf sich dein, deiner Gnad' und Huld ers freun. Wer beharrt in seis nen Sünden, kann vor dir nicht Gnade finden.

4. D! ſo laß' uns nicht verscherzen, was du uns noch zugedacht. Schaff in uns stets reine Herzen; tört' in und der Sünden Macht! Denn was sind wir, Gott! vor dir? Du bist heilig, aber wir sind verderkt, und wer tann zählen, großer Gott! wie oft wir fehlen.

5. Uns von Sünden zu erlösen, gabst du deinen Sohn dahin. O! so reinige vom Bösen unsern ganzen Sinn durch ihn. Gib uns, wie dein Wort verheißt, gib uns deinen guten Geist, daß er unsern Geift regiere, und und zu dem Himmel fübre.

6. Jede Neigung und Be­gierde, jede That sey die B

ge