uno ergensaften.
In eigner Melodie.
22, in dir nicht ver[ agegenwärtiger! ich
borgen, wo ich bin, wollt' auch auf schnellen Schwingen mich an die fernsten Meere hin die Morgenröthe brin gen.
2. Flieg ich zum Himmel hoch empor, mich unter seinem Sternenchor im Glanze zu versteden: so bist du da, ziehst mich hervor, und Schande wird mich decen.
den geheimen Pfad des Staubes und der Sonnen.
8. D gehe nicht herr, ins Gericht, wann wider die gelobte Pflicht wir, deine Knechte, bandeln! Laß uns vor deinem Angesicht in from mer Ehrfurcht wandeln!
9. Daß deinem Blide nichts entflieht, was war und ist, und einst geschieht, fei meine Ruh und Freude! Ein Gott, der alles weiß und sieht, der weiß auch, wann ich leide. Allmacht Gottes. In eigner Melodie.
3. Steig ich vor deinem Drohn hinab ins Haus der das Grab: du bist
auch da zugegen; auch da 23. reicht so weit, als
auf schauervollen Wegen. 4. Der alles schuf, ist überall: fürchterlicher Donnerschall in aller Sünder Obren! Sie fürchten feinen Ueberfall; nun jittern sie, die Tho
ren.
5. Der Gott des Himmels ist so nah, daß heiligste der Wefen sah, was wir ins Herzen dachten; was in geheimer Nacht geschah, wann wir und Satan wachten.
6. Wir Thoren haben wohl gedacht, du würdest uns, o Mitternacht, mit schwarzen Flügeln decken! Umsonst! Gott wacht um uns, er wacht mit allen seinen Schrecken.
selbst dein Wollen reichet. Nichts ist, das deiner Herrlichkeit und deinen Thaten gleichet. Was ist zu groß, was ist zu schwer, das dir zu thun unmöglich már?
7. Noch keines Herzens böser- Rath, ihr Sünder, Feine schnode That ist seinem
2. Du sprichst, und auf dein mächtig Wort fällt alles dir zu Füßen. Du führest deinen Rathschluß fort bei allen Hinderniſſen. Wenn du gebeutst, so steht auch da, was noch zuvor kein Auge sah.
3. Du hast dein großes Schöpfungswerk namachtig ausgeführet. Es bleibet fiets dein Augehmerf, und wird durch dich regteret. Noch immerfort besteht die Welt, weit deine Ullmacht sie erhält.
4. Die Größe deiner Thaten zeigt, daß, Schöpfer,
Aug entronnen. Er fennet Dein Vermögen weit über ale
Te


