Druckschrift 
Allgemeines Evangelisches Gesangbuch für das Großherzogthum Hessen
Entstehung
Einzelbild herunterladen

110

und eigenschaften.

8. Laß mir doch zu ieder bleibst ihr Gott; denn sie Beit, Herr des Himmels und find ewig dein. der Erden! Diese deine Ewig­Feit einen starken Antrieb werden, dich zu lieben, dir zu trauen, und mein Glúd auf dich zu bauen.

6. Das sei mein Trost in allen trüben Stunden; vom Tode selbst bleibt er unübers wunden. Rein Tod, fein Grab trennt mich, o Gott, von dir; mein Fels, mein Heil, das bleibst du ewig mir,

Mel. Erhabner Gott. err Gott, du bist die Zuflucht aller

Mel. Ich freue mich, mein Gott

Zeiten, denn du bist Gott in 20. So wie du biſt, fo

allen

Ewigkeiten. Du warst es schon, eh Erd' und Him mel ward, eh noch dein Arm sich uns geoffenbart.

warst Gott, ehe du von deinem Chron Geschöpfe, die nicht waren, beriefft zu seyn, um deine Macht und Gute zu erfahren!

2. Was bin ich, Herr, und alle Menschenfinder? Staub sind vor dir der Hei­lige, der Sünder. Wie schnell entflieht das Leben doch von mir! Du, höchster, du nur bleibest für und für.

3. Du hast vorhin die Erde zubereitet; dein Arm hat, Gott, den Himmel ausge­breitet. Doch sie vergehn, veralten wie ein Kleid; du aber bleibst in alle Ewig­Feit.

19. He

2. Du wirst auch seyn, so wie du bist, wenn längst die Erde nicht mehr ist, wenn längst schon Ewigkeiten uns Kampfer frónen, die wir hier um Deinen Himmel ftreiten!

3. Bon Ewigkeit zu Ewig­feit fann deines WesensHerr­lichfeit sich selbst nicht un­gleich werden: bedarf auch nte, sich gleich zu fenn, dee Himmel und der Erden.

4. Es werden noch die 4. Gott, mit dir unverán­Himmel und die Erden, wie derlich, bezeugte deine Weiß­ein Gewand von dir verwan- heit sich Geschöpfen, die da delt werden, du bleibest, wie waren, und wird den Wel­du bist; denn welche Zeit ten, die du schufft, sich fer­umgrânzet wohl, Herr, die ner offenbaren. Unendlichkeit?

5. Ob Felsen weichen, 5. Das ist der Trost, die Berg' ins That sich stürzen, Hoffnung deiner Knechte, du daß von ihrem Fall die Erde schüßest sie mit deiner star weit erzittert, bleibt deiner ken Rechte, du läßt ihr Herz Ziebe Bund mit mir doch sich ewig deiner freun, und ewig unerschüttert.

6. Was