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gewendet, das die Gefahr und Noth noch hätte größer machen können. Ach, ich habe recht erfahren, daß du uns arme Men25, in babe recht schen in der Noth nicht verläsfest, ja, daß deine Hülfe desto näher sey, je größer die Noth ist. Darum dankt dir mein schwa ches Herz. Wenn es gleich seinen Kummer noch nicht vergess sen kann, so denkt es doch an deine Barmherzigkeit, und beruhiget sich mit dem Troste, daß alles wohlgethan sey, was du thust.
Ina
Thir Ich verstehe es zwar nicht, warum es gut sey, daß meine Niederkunft so gewesen ist. Aber warum sollte ich daran zweifeln, denn du bist ja ein liebreicher Vater, der es mit seinen Kindern herzlich gut meint. Dit der Zeit werde ich es vielleicht selber noch einsehen, daß die Sache heilsam und gut gewesen sey, worüber ich jetzt weine; und ists auch nicht hier in der Welt, so werde ichs doch dereinst im Himmel verstehen lernen, daß dein Nath und Wille der beste gewesen sey. Dann werde ichs dir danken, und jetzt bete ich dich in Demuth an, unterwerfe mich deinem weisen Rathschlusse und spreche: Du bist der Herr, du kannst thun, was dir wohlgefällt.
aldo Ich weiß auch selber nicht, wie es noch mit mir werden wird. Meine Kräfte sind sehr mitgenommen, meine Gesundheit ist sehr geschwächt worden. Vielleicht hast du in deinem Nathe über mich beschlossen, daß ich in diesem Wochenbette sterben soll. Auch hierin geschehe dein Wille, mein Vater; ich übergebe mich dir im Leben und im Tode. Soll ich aber länger leben, ach), so thue die Barmherzigkeit an mir, daß ich bald wieder gesund werde, und meine Arbeiten verrichten könne; doch alles, wie es dir gefällt; nicht was ich will, sondern was du willst.
bid
Ich könnte mir leicht selber Schaden thun, wenn ich mich zu früh heraus machte, oder in Speise und Trank unordentlich wäre. Gib, daß ich mich davor hüte, denn ich würde mich an dir, an meinem lieben Manne, und an mir selber verfündigen, wenn ich nicht auf mich Achtung gäbe, und mir entweder dadurch das Leben abkürzte, oder mich auf meine ganze Lebenszeit krank
und elend machte.
Ach, erhalte doch meinen Mann gefund, tröste ihn darüber, daß auch seine Hoffnung fehlgeschlagen ist, schenke ihm Geduld, wenn ihm die Arbeit jetzt noch schwerer wird, da ich ihm nicht helfen kann, und er sichs doch gefallen lassen muß,


