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Christliches Gesang- und Gebetbuch für die öffentliche und häusliche Gottesverehrung : zum Gebrauche der Evangelischen Gemeinden im Eisenburger Komitate
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Rathschläge und Anstiftungen bey uns nichts ausrichten können, d daß wir ihnen nicht Böses mit Bösem vergelten, sondern ihnen nichts als Liebes und Gutes erweisen.

Gib nur, o Gott, daß wir Eheleute es recht treu und red­lich mit einander meinen, daß wir uns in Liebe und Sanft­muth vertragen, daß ein Jedes das Seinige unverdrossen und mit rechtem Eifer und Ernst thue; so wird dein Frieden gewiß auf uns ruhen.

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Bewahre unsere Herzen vor Geiß und Eigennuß, vor Be­trug und Falschheit, vor Ungenügsamkeit und Verschwendung. Denn der Geiß ist eine Wurzel alles Ulebels; ungerechtes Gut hilft nicht; Falschheit bestehet nicht lange und bleibet nicht un­gestraft; es ist ein großer Gewinn, wer gottselig ist, und sich genügen läßt; wer seinem Berufe nachgehet, wird Brod haben, wer aber dem Müßiggange und der Verschwendung nachgehet, der verfällt in Armuth und Schande. be

duLaß uns mit Undern, sonderlich mit unsern Unverwand­ten und Nachbarn, in Friede und Freundschaft leben, denn der Friede ernährt, Unfriede aber verzehrt. Laß uns lieber Un­recht leiden, als Unrecht thun.

Behüte uns, o Gott, daß wir nicht auf das Gerede der Verleumder und Lästerer hören, denn sie könnten uns in Feind­schaften, Verdruß und Schaden bringen. Laß uns nicht über Anderer Thun und Vornehmen urtheilen und richten, sondern vielmehr auf uns selber sehen, und Alles zum Besten kehren; so werden wir nicht in Streit gerathen, vielmehr werden wir ver ständiger und vorsichtiger werden, und uns gute, treue Freunde erwerben.sds intoilalaning anu

Sun Dein Wort sagt: Wer da Gutes suchet, dem widerfäh ret Gutes; wer aber nach Unglück ringet, dem wirds begegnen. Und man siehts auch in der Welt, daß es immer so geht, wie mans treibt. Was man verständig und gut anfängt und treibt, das nimmt auch ein gutes Ende: was aber mit Unverstand oder aus bösen Absichten angefangen und getrieben wird, das nimmt ein schlechtes Ende. Wenn es mir also in meinem Ehestande wohl geben soll, so muß ich ihn mit Vernunft führen; ich muß nichts thun, was dir, o Gott, mißfällt, was meinem Hause zur Schande gereicht, wodurch ich mir andere Menschen zu Feinden machen könnte: ich muß Bank und Streit fließen, weil sonst keine Einigkeit unter uns wäre: dagegen muß ich mich im