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Christliches Gesang- und Gebetbuch für die öffentliche und häusliche Gottesverehrung : zum Gebrauche der Evangelischen Gemeinden im Eisenburger Komitate
Entstehung
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I. Gottes Wesen, Eigenschaften und Werke.

3. Ja, ewig bleibst du nur al- Namens Ehr ertönen Lobgesän. lein der Gott, an dem ich hange, ge in seiner Brüder Menge, im und ewig solls kein andrer seyn, ganzen Himmelsheer.

von dem ich Heil verlange. Mein ganzes Leben weih ich dir, mein Gott, auf den ich traue, bis ich dich einst noch mehr als hier in deiner Größe schaue, und selig durch dich lebe.

5. Stimm in der Engel Chö re, o meine Seele, auch! Sey voll von seiner Ehre, du, seines Athems Hauch! Dieß, dieß ist dein Beruf! Auf, widme deine Kräfte, dem würdigsten Geschäf­te, wozu dich Gott erschuf.

und in der Wahrheit an! Lieb 6. Im Geiste bet ihn, Seele, ich des Herrn Befehle, wie selig bin ich dann. Er hat Unsterblich­keit, und Seligkeit und Leben; das alles wird er geben, dem, der

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Gottes unendliche Voll­kommenheit und Größe

Mel. Aus meines Herzens zc.

11. S chwingt heilige Gedan

fen, euch von der Er­de los! Gott! frey von allen Schranken, ist unaussprechlich sich ganz ihm weiht.

groß. Kommt, Menschen, und lobsingt vor seinem Angesichte! Gott wohnt in einem Lichte, zu dem kein Auge dringt.

2. Kein Sinn kann ihn errei­chen, kein endlicher Verstand. Wer darf sich ihm vergleichen? Wer hat ihn ganz erkannt? Macht euch von ihm fein Bild Wer kann den Höchsten sehen? Ob er gleich alle Höhen und jede Tief erfüllt.

3. Die Sonn in hoher Ferne mag strahlenreicher glühn, glänzt heller noch, ihr Sterne, was send ihr gegen ihn! Mit aller eu­rer Pracht send ihr im schönsten Lichte, vor seinem Angesichte, noch dunkler als die Nacht.

Mel. O Gott du frommer 2c.

12. 2[ nbetungswürdiger, mit Ehrfurcht stets zu nen­nen, du bist unendlich mehr, als wir begreifen können. flöße meinem Geist die tiefste Demuth ein! Laß stets mein Herz vor dir voll Ehrerbiethung seyn.

2. Du riefft dem, das nicht war, um tausend Seligkeiten, durch aller Wesen Reihn, rings um dich zu verbreiten. Du bist die Liebe selbst; Verstand und Nath sind dein, und deiner Weis­heit Ziel ist Segen und Erfreun.

3. Du sprichst: und es ges schieht! Auf dein allmächtig:

4. Von dir strömt alles Le- Werde! entstand ein großes ben; du bist der reinste Geist, Werk, der Himmel und die Erde. haft alle Kraft gegeben dem En. Mit deinem kräft'gen Wort trägst gel, der dich preist. Zu deines du die ganze Welt, und deine