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1. Gottes Wesen, Eigenschaften und Werke.
doch der Mensch durch sein Be- staunt seh' ich, wie der Geschö tragen, wenn er, als wär kein pfe Heere sich zu einem Ziel vers Gott, in Sünden wandelt, und einen. gottlos handelt.
3. Eins muß dem andern nuk. 9. Du sagst: Gott ist und bar seyn, daß die sich ihres Da kennt mein ganzes Leben; ist folg seyns freun, die sich empfinden sam ihm dein Herz, ihm ganz er- fönnen. Und wie? doch wäre geben? Ist Dank und Gegenlies die Natur und ihre weise Ord. be im Gemüthe für seine Güte? nung nur des Zufalls Werk zu 10. Im Wohlstand troßig, nennen? zaghaft in Beschwerden, vergöt, 4. Nein, wahrlich nicht von terst du oft Dinge dieser Erden, ungefähr entstanden Himmel, suchst Trost im Ruhm, hältst Erd und Meer; so konnte nichts Gold für deinen Netter; elende entstehen. Nur du, Gott, schu, Götter! fest die Natur, durch dich hat je de Kreatur ihr Glück, ihr Wohl ergeben.
5. Du bist's, der die geschaff ne Welt in ihrer Ordnung noch erhält, mit Weisheit sie regieret. Du bist es, der nach seinem Rath auch uns auf unsers Lebens Pfad mit weiser Gnade führet. t
6. O wohl mir, Höchster, daß du bist, und diese Welt dein Werk nur ist! Nun ist gewiß mein Leben nicht eines blinden Zufalls Spiel: ich darf nach meiner Wünsche Ziel nun nicht vergeblich streben.
7. Mein Sehnen nach Zu friedenheit, mein Durst nach ew'ger Seligkeit wird sicher nun gestillet, wenn nur zu dir mein Geist sich hält, und nicht die eitle Lust der Welt hier mein Gemüth erfüllet.
2. Wohin auch nur mein Auge blickt, da seh' ich Ordnung, 8. Drum soll es stets mir die entzückt, im Großen und im Freude seyn, dir, Gott, mein Kleinen; ich seh', und ganz er- ganzes Herz zu weihn, zur Ehre
11. O, hilf uns Gott, doch deinen heil'gen Willen mit Redlichkeit und Herzenslust erfüllen! Sonst werden wir beym Ruhm des Glaubens lügen, uns selbst betriegen.
12. Laß uns dein Wort den Weg der Wahrheit lehren, uns zeigen, wie wir dich stets recht verehren, bis du uns einst zum Himmel wirst erheben, dir ganz zu leben.
Mel. Kommt her zu mir 2c.
8. Wi
ie könnt ich zweifeln, daß du bist, o Gott! Der ganze Weltbau ist ein Zeuge dei nes Lebens. Zu sichtbar ist's, daß Güt' und Macht und Weisheit ihn hervorgebracht. Nichts, nichts ist hier vergebens.


