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Geistreiche und andächtige
Herr Gott, weil Du die Erd gezieret,
Daß man an allen Orten spüret Dein Güte, Treu und Vaterhand, Und machest sie in allem Land
Genug bekannt.
Des Feldes Früchte hievon zeugen,
Das Gras, die Blümlein und die Zweigen,
Darum sich unser Herz erfreut,
Und rühmet Deine Gültigkeit
Zu jeder Zeit.
Uns diese Augenluft bewahre, Daß ihm kein Unfall widerfahre, Gut fruchtbar Wetter auch bescher, Was jetzt vor Augen, täglich mehr, Dem Fresser wehr.
Durch Hagel, Frost, laß nichts verderben, Und keinen Menschen Hungers sterben, Gib, was zu diesem Leben noth.
Und dort bei Dir das Himmelbrod, Du frommer Gott!
Gebet bei Pflügen, Ackern, Sien und Pflanzen.
Lieber himmlischer Vater! ich bin hier an meiner Arbeit, das Feld nach Deiner Ordnung und Anweisung meines Berufs zu bauen. Weil aber alle meine Mühe vergebens, wo Du nicht selber das Land bauest, und krönest das Jahr mit Deinem Gut, so bitte ich Dich demüthig,


