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Benjamin Schmolken's
Läßt Du fröhlich und gesund mich die müden Augen schließen;
Daß ich ruhig und mit Freuden in mein Bette gehen kann,
Schreib ich alles Deiner Güte mit ver bundnem Herzen an.
Es ist alles gut, mein Gott! wenn ich Böses gleich empfangen,
Oder nicht nach meinem Wunsch alles wäre wohl ergangen:
Hab ichs ärger doch verdienet, würd auch übel um mich steh'n,
Wenn Du mirs gelindert hättest, oder bes ser lassen geh'n.
Du langmüthiger Gott! Du hast mich so wohl erlesen,
Da ich doch nicht allemal Deiner eingedenk gewesen.
Manches hab ich nicht gebeten, und Du haft mirs doch verliehn;
Defters hab ich dich betrübet, und Du haft mirs doch verziehn.
Nun für dieß und alles das sen gelobet und gepriesen!
Was Du mir, den Meinigen und sonst Andern haft erwiesen:
Was Du Böses abgewendet, was Du Gutes bast gethan,
Dieses nehm ich hier und dorten ewiglich mit Danken an!
Bitte.
Vater der Barmherzigkeit! ach, verzeih um Jesu willen,
Was


