Benjamin Schmolken's
Und auch selber ganz von neuem gleichsam lebend worden bin:
Ach! so nimm zu einem Opfer, alles, was ich habe hin.
Ich will heut und allezeit Dich bekennen, an Dich denken;
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Liebe, Lob und Ehrenpreis Dir mit Mund und Herzen schenken.
Seele, Leib und was ich habe, stehet Dir zu Dienst bereit;
Ich will Deine Güte rühmen hier und dort in Ewigkeit!!**
Bitte.
Siehe, mein Gott, dieser Tag ist nun aber
mals erblicket,
Und Du weißt, daß jeden Tag seine neue Plage drücket,
Ja Du weißt, daß ich noch sündlich, dürftig und beladen sey,
Und mein Elend, wie Du kennest, wird auch alle Morgen neu.
Drum so laffe diesen Tag, Deine Güte nicht verschwinden,
Straf mich nicht, verwirf mich nicht, und verlaß mich nicht in Sünden!
Hilf, daß auch der Feind der Seele keine Macht an mir erhält,
Und mit seinen Höllenstricken mich nicht gar zu Boden fällt!
Uch vergib, wenn ich mein Herz schnöden Lüften eingeräumet, Wenn ich Sündliches gedacht, wenn mir Schändliches geträumet,


