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allem Mangel, noch Etwas, und mehr, als wir vers mutheten, einsammeln lassen. Hast du uns doch das größte Glück des Lebens, unsere Gesundheit erhalten, und uns und unser Land mit dem Glücke des Friedens gesegnet. Fern sey es daher von uns, daß wir deine Güte, die sich immer an uns verherrlicht, verkennen, daß wir wohl gar wider dich murren sollten. Nein, in stiller Gelassenheit verehren wir die Wege deiner Vors sehung, und mit Thränen im Auge preisen wir dich, denn deine Barmherzigkeit ist es, daß wir nicht gar aus sind, und deine Güte hat noch kein Ende! Auf dich hoffen wir, du wirst es wohl machen! Du gabst uns ja das Leben, und hast es bisher väterlich erhalten. Du kennst ja unsere Bedürfnisse, und wirst uns auch Mittel und Wege zeigen, sie uns zu erleichtern. Du, der du die Vögel nährest, und die Blumen kleideft, wirst auch unser nicht vergessen; wirst den Mangel, den wir jetzt leiden, durch Ueberfluß fünftiger Jahre uns zu ersetzen wissen. Bewahre uns nur, o Gott, vor Mißtrauen gegen dich! Bewahre uns vor Neid und Mißgunst gegen Diejenigen, die reichlicher geerntet has ben als wir! Bewahre uns vor Allem, was uns deis nes Segens und deiner Wohlthaten unwürdig machen fönnte! Erwecke uns durch Genügsamkeit und Fleiß unsere Umstände zu verbessern, und durch Muth und Weisheit in dieser Prüfung so zu bestehn, daß wir, das durch im Guten geübt, deines Beyfalls uns erfreuen können.
Im Vertraun auf deine Verheißungen, daß nicht aufhören soll Saat und Ernte, werden wir bald unsern Saamen für das künftige Jahr wieder ausstreuen. Deiner schüßenden Aufsicht sey unsre Aussaat empfohlen. Laß, wenn es deiner Weisheit gefällt, unser Ackerwerk nicht ohne Segen seyn! Ja, wir hoffen darauf, da du so gnädig bist; unser Herz freuet sich, da du so gern hilfft. Dein Name sey gelobet immer und ewiglich! Amen.
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Demüs


