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Von die kommt Sonnenschein und Thau und Regen, aller Wachsthum und alle Kraft der Pflanzen und Früchte, mit denen du Menschen und Vieh ernährest. Jeder Grashalm zeuget von deiner Güte, und jede Kornähre, die zu Halmen aufsteiget, verkündigt deine Macht und deine Ehre. Was wir sind und was wir haben, das sind und haben wir von dir und von deiner Güte. Dir verdanken wir unser Leben und unsern Athem, dir unsere Gesundheit und Stärke, dir unsern Frieden und äußere Sicherheit, dir unsern Trieb zur Vollkommenheit und zur Gottseligkeit, dir den Anfang und Fortgang alles unsers Wohlergehens. Ohne dich vermögen wir nichts, und ohne deinen Segen ist alle unsere Mühe und unsre Arbeit verloren. Wir bitten dich, himmlischer Vater, segne das Werk unsrer Hände, segne die Saat, die wir der Erde anvertraut haben, daß sie sich entwickle, daß sie gedeihe, und der Hoffnung einer reichen Ernte entgegen reife! Laß uns auch in dies sem Jahre deine Güte schmecken, und deine våterliche Barmherzigkeit in allen unsern Wegen erfahren. Gib uns, was wir bedürfen, gib der Erde, was ihren Wachsthum befördert; und verleihe uns Weisheit im Gebrauche deiner Gaben, Mäßigung in unsern Begiers den, und Dankbarkeit für alles Gute, das wir von dir empfangen. Laß auch uns das erfreuende Beyspiel der so reichen und ergiebigen Natur nachahmen, laß uns in als ler Weisheit und Gottseligkeit wachsen, und reiche Früchte guter Werke bringen, zur Verherrlichung deines Namens und zu unserer Glückseligkeit in dieser und in derzukünfs tigen Welt! Amen.
Gebet bey aufsteigendem schweren Gewitter, und Erweckung zum Vertrauen auf Gott. Herr des Himmels und der Erde! Richter aller Völker! Dir gebühret Ehrfurcht und Anbetung. Kein Lob kann deine Größe erreichen, kein Verstand deine Macht faffen und begreifen! Wenn dein Donner über uns in den Wolken erschallt, dann zittert vor ihm die Erde, dann beben die Elemente, dann verbergen sich deine Geschis


