14 Gottes Wesen, Eigenschaften und Werke.
im Buch der Seligen ges schrieben.
8. Mein Geist ent: schwingt sich hoch erfreut dem eitlen Wechsel dieser Zeit, und schaut ins beßre Leben. Dwohlihm! Dort wirst du, o Gott, ein daus ernd Glück ihin geben.
9. So schwinde denn die Welt vor mir! Unwandels barer Gott, bey dir sind dauerbafte Freuden. Du gibst fie Dent, der treu bir Wer mag von dir fich scheiden! [ 14.]
war.
Müntet.
3. Du haft dein großes Schöpfungswerk allmächs tig ausgeführet; es bleibet stets dein Augenmerk, und wird durch dich regieret; noch immerfort besteht die Welt, weil deine Allmacht sie erhält.
4. Der Ehrfurcht Stau: nen wirft vor dir tief in den Staub mich nieder; doch, Mächt'ger, du bist Vater mir! Dieß, dieß erhebt mich wieder. Ich freue deiner Größe mich, du starker Gott, und preise dich.
Allmacht.
5. D schenke mir die Zus bersicht, nur deiner Macht zu trauen, der Macht, die Hülf' und Trost verspricht, wenn wir auf dich nur bauen; auf dich und deis
Mel. Mir nach, spricht.
17.Sperr, beine Allmacht nes Armes Kraft, die Al
les kann und Alles schafft. [ 62.] Rambach.
reicht so weit, als felbst dein Wollen reichet. Nichts ist, das deiner Herrlichkeit und deinen Thaten gleichet. Nichts ist so groß und nichts so schwer, das dir, zu thun, nicht möglich wär.
2. Du sprichst: und deis ner Worte Macht durch: dringt der Schöpfung Raus me: dir glänzt die helle Sternennacht, dir grünen Feld und Bäume. Wenn du gebeutst: so stehet da, was noch zuvor kein Auge saty.
Mel. Nun lob', mein' Seel. 18. Kommt, kommt den Herrn zu preifen, der groß von Rath ist, groß von That; den Gütigen, den Weisen, der Keinen, der ihm gleich sey, bat! Der Herr thut große Werke. Wer hindert seine Kraft? wer seines Armes Stärke, die nur, was gut ist, schafft? Er dehnet, gleich Gezelten, die


