Gottes Wesen, Eigenschaften und Werke. 18
2. Du wirst auch bleis ben, wie du bist, wenn dies ser Erdkreis nicht mehr ist, und längst schon jene Kros nen, die du im Himmel aufs bewahrst, dem Ueberwins ber lohnen.
3. Ja, du bist unveräns derlich, und so wird auch die Wahrheit sich unwans delbar erhalten, wenn auch die Welten, die du schufft, wie ein Gewand veralten.
er verspricht. O daß dieß mich stets erfreue, laß, Herr, deinen Geist mich treiben, dir auch stets getreu zu bleiben!
6. Stets ist Wohlthun deine Lust; ewig währet deis ne Liebe: wohl mir! wenn ich auch mit Lust mich in gus ten Werken übe, daß es nie mals meiner Seele, Herr, an wahren Freuden fehle.
7. Erd' und Himmel wird vergehn, alle Welt wird mich verlassen. Nur durch dich kann ich bestehn, deine Hand wird mich um faffen, wenn ich nun von hinnen scheide; ewig bist du meine Freude.
8. Laß mir deine Ewigs feit, Herr des Himmels und der Erden, für die gans ze Lebenszeit immer neuen Antrieb werden, dich zu lieben, dir zu trauen, und mein Glück auf dich) zu bauen!
[ 54.] Größsch u. Diterich.
4. Versinkt ihr Berge, stürzt ins Thal! Fallt hin, und macht durch euren Fall die Erde weit erzits tern! Vater, deinen Bund mit mir kann ewig nichts erschüttern.
5. Was zaget denn mein Herz in mir? Warum bes flag' ichs, daß ich hier kein dauernd Gut genieße, und daß voll Müh' und Unbes stand dieß Leben mir ents fließe?
6. Mag doch die ganze Welt vergehn; mag keine Lust der Welt bestehn: ich weiß, an wen ich glaube. Ein Herz, o Gott, das dir
Mel. Da Jesus an dem Kr.
16. Gott, wie du bist, sich weiht, wird nie dem
Gram zum Raube.
so warst du schon, noch che du von deinem Thron Geschöpfe, die nicht waren, ins Daseyn riefft, um deis ne Macht und Huld zu of fenbaren.
7. Nur Menschengunst verändert sich; doch di liebst unveränderlich, und willst mich ewig leben. Des Frommen Name steht im


