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Gesangbuch zum gottesdienstlichen Gebrauche für die Stadt und das Herzogthum Magdeburg : nebst einem Anhange einiger Gebete zur häuslichen Erbauung
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4 Gottes Wesen, Eigenschaften und Werke.

len, und meine Sehnsucht ihres Ziels verfehlen; dann würde nur der Lüste wild Getümmel mein Gott, mein Himmel.

4. Flieht, lästernde Ge: danken! Ihr beflecket von ferne schon die Seele, die ihr schrecket. Flieht! Nur der finfire, blinde Wahn der Thoren hat euch geboren.

5. Ich weiß, daß Gott ist; weiß, an wen ich glaus be, weß Hauch mein Geist ist, wer den Leib von Staus be so herrlich schmückt, mir schenket, was mir nüßzef, mich täglich schützet.

6. Ich weiß, worauf ich meine Wohlfahrt baue, wen ich verehre, wem ich mich vertraue. Gott zu gefallen nur will ich mich üben; Gott will ich lieben!

[ 38.] J. A. Cramer.

Mel. Wenn mein Stündl.

5. Es ist ein Gott! fühl' es, Herz! Erhebet euch, Gedanken! Im höchs ften Glück, im tiefften Schmerz foll nie mein Glaube wanken! Woher die Hoffnung, die mich hält in den Verwirrungen der Welt, wenn ich an Gott nicht glaube?

2. Bestimmt zur Tugend,

leb' ich hier, und sehne mich nach Freuden. Wer stillt die heiße Sehnsucht mir?

er rettet mich vom Leis den? Wenn sich mein Herz der Tugend weiht wer knüpft an sie die Seligkeit? Wer reicht mir Siegeskros nen? nsid

3. Du bist es, Gott! Du bist und lebst! Gleich Felsen, steht mein Glaube. Du lohnst der Tugend, du erhebst sie mächtig aus dem Staube. In deinen Vers ken, nah' und fern, erkenn' und seh' ich dich, den Herrn, den Schöpfer, den Erhalter.

4. Und sollt' auch Alles, Alles hier vor meinem Bli cke schwinden; doch würd ich den Beweis in mir von deinem Dafeyn finden. Ich bin, ich bin! Wie könnt ich seyn, wär' ich, o Herr der Welt, nicht dein, nicht dein Geschöpf, o Vater?

5. Der mich aus seiner Quelle trånkt, mich speist, von seinem Gute; deß Kraft in meiner Seele denkt, und wallt in meinem Blute, und fühlt und wirkt in Herz und Sinn; durch den ich ward, durch den ich bin, Gott, du mußt seyn und leben!

6. Drum blick' ich, Herr, mit

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