Dürftigkeit und Mangel.
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Qeg zu Ruh und Leben, Herr,| Mel. Warum sollt ich mich d. 26. lehre diesen Weg mich gehn. arum du Mel. Gott des Himmels und 2c. 506. Fliebt liebt von mir, ihr
507.20och für mors gen, banges Herz! bir zum Schmerz, immer ängstlich forgen? Wozu dient dein täglich Gramen? Nur dazu, dir die Ruh obne Noth zu nehmen.
bangen Sorgen! Mein Versorger lebt und wacht. Meinem Gott ist nichts verborgen, was dem Herzen Kummer macht. Was sein Rath beschließt und thut, eh ret ihn, und ist mir gut.
2. Er, dein Gott, gab dir das Leben, Seel undkeib. Ihm, ihm bleib voll Vertraun erges ben. Sollt er deiner je verges, fen? Er, dein Heil, hat dein Theil längst dir jugemessen.
2. Eher noch, als Welten waren, war mein Schicksal ihm bekannt, und den Laufvon meinen Jabren lenket feine Bas terhand. Nichts geschieht von ungefähr; alles kommt von oben her.
3. Båhl, o Seele, deine Tage bis auf die Geburt zurück; zähle Kummer, Müh und Pla ge; zähl auch Freude, Trost und Glück. Sprich, ob Gott nicht immerdar weise, mild und hülfreich war.
4. Widme Gott dein ganzes Leben; trau auf ihn und sorge nicht. Er ist Vater, er wird geben, was zum Leben dir ge bricht. Geh getroft zu ihm, und sprich: Gott, mein Va: ter, segne mich!
5. Bet, und sen nicht zweifelmüthig, nicht des Meeres Wellen gleich. Sen gerrost; Denn Gott ist gütig; bist du dürftig, er ist reich. Fürchte nichts; denn der weiß Rath, der auch Kraft zu belfen har.
6. Ja, du kennst die Noth der Armen. Herr, mein Gott, fie drückt auch mich. Doch, ich kenne dein Erbarmen, und vertrau allein auf dich. Stark durch diese Suversicht, jag ich auch im Mangel nicht.
3. Mehr ja ist dein Leib und Leben, als das werth, was dich nährt, sollt er dirs nicht geben? Der das Größre dir verliehen, wird dir nie, brauchst du's bie, minders Gut entziehen.
4. Was auf deiner Pilgers reise noth dir ist, das, o Chrift, weiß ja der Allweise. Sollte dir in deinen Tagen Kleid und Brot bis zum Tod seine Huld versagen?
5. Schau die Vögel in den Wäldern! Spät und früh nährt er fie. Schau, wie auf den Feldern ſeine Hand die Blumen schmücket, fie voll Pracht reizend macht, uns durch sie erquicket!
6. Sollt er denn wohl dich versäumen, den sein Ruf höher schuf? Läßt sich dies auch reimen? Lerne Butraun zu Gott faffen. Er wird dich sicherlich unversorgt nicht laffen.
7. Trachte nur zuerst hienies den, und mit Fleiß, Gott zum Preis, nach des Höchsten Fries den. Alles andre, was auf Ers den noth dir ist, läßt, o Christ, dir dein Gott dann werden,
8. Jeder Tag hat seine Pla: gen, und du hast an der Last schon genug zu tragen. Warum £ 4 willst


