zu Kienkheim.
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thaten; während dem flehet ihr Mann, der Schmid, auch unsere liebe Frau allhier zu Kientzheim an, sie möchte ihr Gnade von Gott erbitten. Sogleich ward ſie gesund und lobte Gott und die Jungfrau Maria, daß sie ihr Hülfe erflehet. Der Mann und sie waren den obgenannten Zag allhier, und verrichteten die Fahrt.
169.
Lin Frankes Pferd wird gesund.
Den Freitag nach dem Maientag 1483, war Adelheid Clawe Wengken, die Frau von Wohnheim, hier, und sagte ihr Knecht habe ihnen ein Pferd so übel behandelt, daß es niederfiel und zu nichts mehr zu gebrauchen war. Trotz aller Versuche, konnte es nicht stehen, und fiel immer wieder nieder. Da riefen sie unsere liebe Frau allhier zu Kientzheim an, sie möchte den großen Schaden von ihnen abwenden. Auf die Stunde stand das Pferd von selbst auf, und war gesund.
170.
Lin tödtlich Verwundeter erlangt Gesundheit.
Den Tag unserer lieben Frauen Himmelfahrt 1483, sagte Hans Klausklein Heiny von Ruelisheim, habe er und sein Bruder eine halbe Meile Wegs ab Ensisheim, am achten Tage nach Weihnachten miteinander zu Nacht gegessen, und da sie fertig waren, und er über den Tisch schreiten wollte, sprach sein Bruder zu ihm, er müßte mit ihm ringen, und erwischt ihn bei den Armen. Als sie nun mite einander rangen, schoß ihm der Degen aus der Scheide,


