zu Kienzheim.
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rief sie die Mutter Gottes allhier zu Kientheim um Fürsprache an, und sie kam zu einer fröhlichen Geburt.
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Linem Gefallenen wird geholfen.
Jakob Merkle von Büren an der Donau sagte, er sey zu Schafhausen eine Treppe hinunter gefallen und habe sich sehr beschädigt. Da gieng er zu einem Scherer; dieser aber sagte ihm, er könne ihm nicht helfen und er möge die Heiligen um Hülfe anrufen. In der Nacht fiel ihm unsere liebe Frau allhier zu Kientzheim ein, wiewohl er zuvor nie etwas von ihr gehört hatte. Da verhieß er sich hierher und that die Fahrt; alsbald vergieng ihm die Wunde und er ward gesund. Ferner versprach er sich, ein anderes Mal wieder hierher zu kommen, verdingte sich unterdessen zu einem Meyer, versäumte aber die Wallfahrt zur bestimmten Zeit zu verrichten. Da kam die Geschwulst wieder, und er wurde so schwach, daß er gar nichts thun konnte. Darauf versprach er die Fahrt zu thun, und machte sich gleich auf den Weg. Da vergieng ihm wieder die Geschwulst und er wurde gesund. Er kam hierher am Donnerstag vor dem Sonntage Cantate, 1481,
166,
Liner der unter Mörder gefallen, wird wunderbarlich beim Leben erhalten.
Hans Schwend von Woterdingen sagt, er sey von dem Priester seines Ortes, welcher in Todesnöthen lag, und starb, nach Meßkirch zu seinem Bruder


