Gebrauch des heiligen Abendmals.
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nes, Jesu Christi, und lieben uns tes gethan hat. Ja er hat dich unter einander, gleichwie er uns ein Gebot gegeben hat. Ihr Liez ben, hat uns Gott also geliebet, so lasset uns auch unter einander lieben. So wir uns unter einans der lieben, so bleibet Gott in uns, und seine Liebe ist völlig in uns.
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von Neuem schmecken und sehen lassen, wie freundlich er ist, und wie felig diejenigen sind, die sich mit kindlichem Vertrauen zu ihm r halten. Er hat dir nenes Leben, neue Kraft, neue Hoffnung der t Vergebung deiner Sünde, Zuversicht zu seiner Gnade, neuen Trost im Leben, Leiden und Ster= 3= Er hat dich von ben geschenkt. Neuem in seine Gemeinschaft auf genommen. Er hat dir seinen Leib es und Blut zu genießen gegeben. d und so gewiß du dieses Unterpfand seiner Liebe und Erlösung mit einem glaubensvollen, ihm ganz ers gebenen Herzen dahingenommen hast, so gewiß kannst und sollst du hoffen, daß du Antheil haft und haben wirst an alle den Seligkeis es ten, die er den Menschen durch Leiden und Sterben erworben hat; so gewiß kannst und sollst du verz sichert sein, daß du nicht verloren werden, sondern das ewige Leben 9 haben wirst, daß ihn und dich on nichts scheiden wird, daß du mit ihm einst in eine nähere Gemein- ſei schaft treten und in seiner Gemeinschaft ganz und vollkommen selig sein werdest.
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Daran wird Jedermann erkennen, daß ihr meine Jünger seid, wenn ihr euch unter einander lies bet. Liebet eure Feinde, so wer: det ihr Kinder sein eures Vaters im Himmel.- Das ist je gewißlich wahr, sterben wir mit, so werden wir mit ihm leben, dulden wir mit, so werden wir mit ihm herre schen. So wir anders mit leiden, werden wir auch mit ihm zur Herrs lichkeit erhoben werden. Wo ich bin, da soll mein Diener auch sein. Ich will wiederkommen und euch zu mir nehmen, auf daß ihr seid, wo ich bin. Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; Niez mand kommt zum Vater, denn durch mich. Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Que und führt mich zum frischen Wasser. Und ob ich schon wandere im finstern Thale, fürchte ich kein Unglück: denn du bist bei mir. Meine Schafe hören meine Stim me, und ich kenne sie und sie folgen mir, und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nime mermehr umfommen und Niemand wird sie mir aus meiner Hand reis ßen. Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaus bet, der wird leben, ob er gleich stirbet. Und wer da lebet und glaubet an mich, der wird nimmers mehr sterben. Lobe den Herrn, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen.
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n= II.
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Nach dem Genusse des heil. Abendmals
Ja lobe den Herrn, meine Seele, und vergiß nicht, was er dir Gus
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Aber vergiß auch nicht, was du jeßt bei dem Tische des Herrn ge= than, wofür du dich ausgegeben, welchen Sünden und Fehlern du da entsagt, wozu du dich verpflichtet hast. Bezahle nun auch deine Gelübde. Lebe nun auch als ein Jünger Jefu. Bekenne ihn, als deinen Mittler und Versöhner, als aft deinen Herrn und Vorgänger, mit standhaftem Glauben und Heiligem Leben bis in den Tod. Bilde dich ers immer mehr nach ihm. Wandle in n seinen Fußstapfen. Denke und hand- ch, le, genieße und entbehre, leide des und dulde, wie er gethan und be- et, fohlen hat. Laß Jesusliebe, Gots ap tesliebe, Menschenliebe, Wahr- des heitsliebe, Gutesliebe, Himmels= jes liebe dein ganzes Herz einnehmen las und alle deine Gedanken, Wörte us
und Werke regieren. Lebe im Glau= 28, ben des Sohnes Gottes, der dich nd
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