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Dresdner Gesangbuch, auf höchsten Befehl herausgegeben : mit königl. Sächs. allergnädigstem Privilegio
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XII

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Selig Seid 1 Sei he Sei in Sei L Sei, Sei zu Sichre

Singt Sint' So be So fli So ge So gi So he So ho So J

Soll d Sollte Sollt' Sollt' Sollt Co tr So w So to Stäri Stärl

Gott, deffen Dasein,

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8. Auch euer Mund, so oft er spricht, erinnert euch an diese Pflicht. Die Sprache dankt ihr ihm allein; und wolltet nicht voll Rüh­mens sein?

9. Wer ist wohlthätiger, als er? Denn welche Gabe sollt uns der nicht schenken, der so sehr uns liebt, daß er auch seinen Sohn uns giebt?

10. Was gebet ihr ihm nun das für? Ist nicht ein Herz voll Dant­begier, das ganz in seiner Liebe brennt, das Einzge, was ihr geben könnt?

11. So preist denn, Christen, preist den Herrn, wer preist nicht milde Geber gern? Gedenkt, wie viel er uns gewährt, wer ist, wie er, des Dankes werth?

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Mel. Wachet auf, ruft uns se,

Bringe deinem Gott, dem Größ ten, dem Weiseften, dem Aller.. besten, mit Freuden, Seele, Preis und Dank. Seine Majestät und er des Lebens

Pfade dich führt, sei täglich dein Gesang. So forderts der Beruf, dazu sein Arm dich schuf. Seiner Aufsicht sollst du dich freun, ihm ganz dich weihn, und Herold sei= nes Ruhmes sein.

2. Was im Himmel und auf Erden nur je sein Umachtswort hieß werden, verkündigt seine Herrlichkeit. Ihm, ihm jauchzen Engelchöre; und du, du wärest ihm zur Ehre nicht auch zu seinem Preis bereit? Auch dir gab seine Hand Empfindung und Verstand, zu er­kennen, wie groß er ist, er, deß du bist, der huldvoll deiner nie vergißt.

3. Schäße diese deine Würde, und acht es nie für eine Bürde, lobsingend Gottes dich zu freun. Seligkeit ists, ihn zu loben. Wie wird der Geist dadurch erhoben. Und welch ein Glück kann größer sein? Im voraus schmeckt er schon der Frommen künftgen Lohn, Him­

melsfreuden. Erheitert sieht sich sein Gemüth, und Kummer, der ihn nagte, flieht.

4. Immer inniger und fester wird er mit dir, du Allerbester, durch deines Namens Preis ver­eint; fühlt sich immer mehr getrie­ben, aus allen Kräften dich zu lie­ben, als seinen Vater, seinen Freund. Wie wächst ihm da der Muth, von dir, du höchstes Gut, froh zu hoffen, was für die Zeit und Ewigkeit ihm nüßt und sichern Trost verleiht.

5. Sollt' ich denn nicht gern dich preisen, und dir, mein Gott, den Dank erweisen, der deiner Bater­treu gebührt? Täglich will ich dir Lobsingen und mich im Geiste zu dir schwingen, bis mich dein Arm zum Himmel führt. Da liegen dann vor mir mehr Quellen noch als hier, immer offen, auf ewig dein mich zu erfreun, und deines Preis ses voll zu sein.

4.

Mel. Lobt Gott, ihr Christen: c.

Von allen Himmeln tönt dir, Herr, ein froher Lobgesang. Zu dir, Anbetungswürdiger, steig' auch der Menschen Dank.

2. Du brauchst zwar unsers Preis fes nicht, bist selig ohne ihn; doch bleibt dein Lob stets unsre Pflicht; wer darf sich der entziehn?

3. Dich preisen, ist uns Selig keit; dir danken, hohe Lust; schen hier fühlt, wer sich deiner freut, den Himmel in der Brust.

4. Und du, der uns Empfindung gab für deine Herrlichkeit, siehst huldreich auf das Lob herab, das unser Herz dir weiht.

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5. Wir stammelns zwar Schwachheit nur, so heiß das Herz auch glüht; denn deinen Ruhm, Herr der Natur, erreicht kein sterd­lich Lied.

6. Doch du verschmähst das Dp­fer nicht, das dir die Andacht bringt, die sich mit Kindeszuversicht zu dei­nem Throne schwingt.